Corona: Streeck-Studie straft Politik Lügen

Heute hat Prof. Hendrick Streeck, Uniklinik Bonn, Ergebnisse seiner „Heinsberg-Studie“ veröffentlicht. Danach müssten in Deutschland hochgerechnet rund 1,8 Mio Menschen mit dem Coronavirus infiziert sein. Das wäre zehn mal mehr als die offizielle Gesamtzahl der Fälle.

Der Kreis Heinsberg galt nach einer Karnevalssitzung als einer der Brennpunkte der Corona-Krise. Ein Forscherteam um Prof. Streeck hatte sich intensiv mit den Infizierten im Kreis befasst. Die Studie war im Auftrag der NRW-Landesregierung entstanden. Insgesamt wurden zufällig ausgewählte 919 Teilnehmer aus 405 Haushalten aus der Gemeinde Gangelt kontrolliert.

Ein Ziel der Studie war es, die Dunkelziffer zu erforschen. Laut Streeck waren 15% der Menschen an Covid-19 erkrankt. Die Daten zeigten auch, dass die meisten Infektionen nicht in Restaurants oder Supermärkten stattgefunden hätten, sondern an Stätten mit „viel Gesang und Tanz“, so Streeck.

„Mit der Gesamtzahl aller Infizierter kann die Infektionssterblichkeit (IFR) berechnet werden, Sie liegt für Sars-CoV-2 für den Ausbruch in der Gemeinde Gangelt bei 0,37 Prozent“, erklärt Studienleiter Hendrick Streeck. Das ist in etwa das Niveau, das auch bei Influenza erreicht wird. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass rund jeder fünfte Infizierte (22%) in Gangelt im Krankheitsverlauf keine Symptome zeigte.

Das Alter spielt nach dieser Studie beim Infektionsrisiko eine eher untergeordnete Rolle. In den untersuchten Mehrpersonenhaushalten war das Risiko für die Ansteckung einer weiteren Person überraschend gering. „Die Infektionsraten sind bei Kindern, Erwachsenen und Älteren sehr ähnlich und hängen offenbar nicht vom Alter ab“, so Streeck. Es gebe auch keine signifikanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Die Studie erschüttert wesentliche Behauptungen der Politik, mit denen sie die gravierenden Maßnahmen und die Verstösse gegen die Verfassung wegen der Corona-Pandemie begründet hat, die nie da war. Die besondere Gefährlichkeit des Erregers stimmt ebenso wenig, wie die besondere Anfälligkeit allein wegen des Alters. Außerdem stimmt die Behauptung nicht, jeder Infizierte sei „quasi“ auch ein Kranker.

Merkel, Spahn & Co haben sich mit dem Virologen Drosten eingelassen. Der hatte 2009 die Schweinegrippe als sehr gefährlich eingestuft, sie könne nur mit einer Impfung unter Kontrolle gebracht werden. Auf sein Anraten hatte die Bundesregierung damals einen Impfstoff angeschafft, der sich als nutzlos entpuppte und für viel Geld entsorgt werden musste. Damals hatte der Mediziner Wolfgang Wodarg bereits gesagt, die Schweinegrippe sei mit der normalen Grippe vergleichbar, das von Drosten empfohlene Mittel Pandemrix sei möglicherweise sogar schädlich. In der Tat hatte es nach Impfungen eine Serie von Narkolepsie-Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen gegeben.

Wodarg hatte schon Mitte März den Standpunkt vertreten, auch die laufende Corona-Epidemie sei vergleichsweise harmlos. Er war dafür heftig kritisiert worden, ihm wurde unterstellt, ein Verschwörungstheoretiker zu sein (seine Web-Seite hier).

Zwei Monate lang haben Politiker und Mainstream-Medien uniform behauptet, das Virus Sars-CoV-2 stelle eine katastrophale gesundheitliche Bedrohung dar. Die Weltwirtschaft wurde zum Stillstand gebracht, um die Bürger zu schützen, wie es heißt.

Dieses Bündnis bröckelt, immer mehr Leute demonstrieren gegen die massiven Einschränkungen der Freiheitsrechte. Immer mehr Menschen kritisieren, dass die angeordneten Maßnahmen in keinem vernünftigen Verhältnis zur wirklichen Gesundheitsgefährdung stehen. Die Zahl der Toten bleibt weit hinter den Voraussagen zurück, auch ist von dem vorhergesagten Notstand in den Krankenhäusern nichts zu sehen. Die Bild-Zeitung reagiert immer sehr früh auf Stimmungswechsel in der Bevölkerung. Sie hat vor einigen Tagen begonnen, die offiziellen Statistiken anzuzweifeln und Stimmung gegen die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu machen.

Das Bröckeln der Einheitsfront im „Kampf“ gegen Corona sieht man auch im Ausland, z.B. in Italien. Hier hatte ein Abgeordneter die offiziellen Todeszahlen im Parlament vor kurzem in einer engagierten Rede als irreführend herausgestellt; das entsprechende Video fiel der Zensur bei Youtube zum Opfer. In den USA wird jetzt in größerem Umfang über die zweifelhaften Machenschaften der für den Lockdown mitverantwortlichen Mediziner berichtet. Kürzlich hat Tesla-CEO Elon Musk Maßnahmen der US-Regierung als faschistisch bezeichnet.

Trotzdem hält die Politik bis jetzt an ihrer Linie fest. Die verheerende Zunahme der Massenarbeitslosigkeit und die sich anbahnende Welle von Firmenpleiten wird dabei entweder billigend in Kauf genommen oder gilt insgeheim sogar als erwünscht.

Wenn sich die Stimmung in der Bevölkerung in den nächsten Tagen weiter gegen die Anordnungen der Regierung ausweitet, werden Politik und gleichgeschaltete Medien wahrscheinlich einen taktischen Rückzug antreten. Sie werden dann argumentieren, dass es hauptsächlich ihrer Linie zu verdanken ist, dass die Corona-Epidemie in den Griff zu bekommen war. Wenn erforderlich, wird ein Bauernopfer präsentiert, der Virologe Drosten, womöglich auch noch der Präsident des RKI, der Veterinär Wieler.

Wenn Sie sich schon immer mal gefragt haben, warum dem RKI ein Veterinär vorsteht, so finden Sie die Anwort hier:

Die Behauptung, die Maßnahmen der Regierung haben dafür gesorgt, dass die Epidemie eingedämmt werden konnte, ist falsch, wie u.a. hier, hier und hier, auch hier gezeigt wird. Sehr gut in diesem Zusammenhang auch hier.

Ob die Politik dann auch von ihren weitergehenden Vorhaben und Gesetzesentwürfen wie Immunitätsausweis, Zwangsimpfungen, Tracking von Smartphones usw. abrückt, die im Eiltempo durchgeboxt werden sollen, muss sich noch zeigen. Ich habe meine Zweifel. Das wird nur gelingen, wenn der Druck der Öffentlichkeit noch viel größer wird.

Nachtrag:
(9.5.20) Unter dem Titel „1,8 Millionen Corona-Infizierte in Deutschland?“ gibt das Wissenschaftsmagazin Spektrum einen lesenswerten Überblick über die Ergebnisse der Heinsberg-Studie.
Guter Kommentar auch von Norbert Häring.

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