Wodarg: Impfstoffe stoppen!

Zusammen mit dem Ex-Forschungsleiter von Pfizer, Dr. Michael Yeadon, hat Dr. Wodarg bei der für die EU-weite Arzneimittelzulassung zuständigen EMA, der European Medicine Agency, einen Antrag auf die sofortige Aussetzung sämtlicher SARS-CoV-2-Impfstoffstudien, insbesondere der Studie von BioNtech/Pfizer gestellt.

Zum Schutze des Lebens und der Gesundheit der Probanden wird gefordert, dass die Studien erst dann fortgesetzt werden, wenn ein Studienkonzept vorliegt, das den erheblichen Sicherheitsbedenken Rechnung trägt, die von immer mehr namhaften WissenschaftlerInnen gegen den Impfstoff und das Studiendesign geäußert werden.

Zum einen wird gefordert, dass wegen der bekannten mangelnden Treffsicherheit des PCR-Tests bei einer seriösen Studie mit der Sanger-Sequenzierung gearbeitet wird. Nur so liessen sich verlässliche Aussagen zur Wirksamkeit eines Impfstoffes gegen Covid-19 treffen. Auf der Basis der vielen unterschiedlichen PCR-Tests von höchst unterschiedlicher Qualität sei weder das Erkrankungsrisiko noch ein möglicher Impfnutzen mit der nötigen Sicherheit bestimmbar. Allein schon deshalb sind solche Testungen von Impfstoffen am Menschen per se unethisch.

In diesem Zusammenhang wird auf einen Bericht einer internationalen Forschergruppe hingewiesen, die aufgrund schwerwiegender wissenschaftlicher und methodologischer Mängel fordert, die bei Eurosurveillance (25(8) 2020) erschienene, von Corman, Drosten und anderen verfasste Publikation “Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR” zurückzuziehen. (Siehe auch den Artikel „Der PCR-Test – was er kann und was nicht“!)

Wodarg und Yeadon fordern weiter, vor weiteren Studien sicherzustellen, dass sich bereits aus früheren Studien bekannte, teilweise aus der Natur der Corona-Viren herrührende gefährliche Risiken nicht auswirken können.

Als ein Risiko wird in diesem Zusammenhang eine überschiessende Immunreaktion genannt, die auftreten kann, wenn ein Proband nach einer Impfung mit echten Coronaviren konfrontiert wird (infektionsverstärkende Antikörper – ADE(I)). Ein weiteres Risiko besteht darin, dass die bei einer Impfung erwartete Bildung von Antikörpern gegen Spike-Glykoproteine von SARS-CoV-2 (die „Zacken“, die Corona-Viren ihren Namen geben) eine bestimmte Immunreaktion auslöst, die bei geimpften Frauen eine Unfruchtbarkeit von unbestimmter Dauer zur Folge haben kann. Weiter wird auf das Risiko des in den mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer enthaltenen Stoffs Polyethylenglykol (PEG) hingewiesen. 70% der Menschen bilden Antikörper gegen diesen Stoff, was bedeutet, dass allergische, möglicherweise tödliche Reaktionen auf die Impfung möglich sind.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass die viel zu kurze Studiendauer eine realistische Abschätzung der Spätfolgen nicht zuläßt. Wie bei den Narkolepsie-Fällen nach der Schweinegrippe-Impfung (2009) würden bei einer geplanten Notzulassung Spätfolgen erst dann beobachtet werden können, wenn es für Millionen Geimpfte bereits zu spät ist.

Die Impfstoffe von BioNTech und Moderna, die jetzt notfallmäßig zugelassen werden sollen (wogegen sich die Petition von Wodarg und Yeadon richtet), sollen nach Berichten zu mindestens 90% wirksam sein. Ein imposanter Wert – was steckt dahinter?

Dieser Wert ergibt sich so: Laut BioNTech/Pfizer wurden 170 Covid-19-Fälle (bei 44.000 Freiwilligen) verzeichnet, 162 in der Placebo-Gruppe gegenüber 8 in der Impfstoffgruppe. Laut Moderna hatten 95 von 30.000 Freiwilligen Covid-Fälle hatten, 90 in der Placebo-Gruppe gegenüber 5 in der Impfstoff-Gruppe. Das „Relative Risiko“ (RR) ergibt sich wie folgt: 100-(8/162)=95,1%, bzw. 100-(5/90)=94,4%.

Die absolute Risikoreduktion für ein Individuum erhält man als Differenz (Placebo- zu Impfstoff-Gruppe) der jeweiligen Verhältnisse von Anzahl der Fälle zu Anzahl der Gruppenmitglieder. Die Werte betragen für BioNTech/Pfizer 0,39%, für Moderna 0,56%. Der Kehrwert der absoluten Risikoreduktion ergibt die Anzahl der Individuen, die geimpft werden müssen, um einen Covid-19-Fall zu vermeiden. Bei BioNTech/Pfizer ergibt sich ein Wert von 256, bei Moderna einer von 179. Das ist die „Number Needed To Vaccine“ (NNTV).

Also müssen 256/179 Personen geimpft werden, bis ein Individuum geschützt ist. Alle geimpften Personen sind den unerwünschten Wirkungen des Impfstoffs ausgesetzt. Die Studien haben als frühe Nebenwirkung „wie ein Kater oder eine Grippe“ ergeben. Spätfolgen könnten (siehe auch oben!) Autoimmunkrankheiten wie Golfkriegssyndrom und Narkolepsie sein, wie sie z.B. auch durch bestimmte Wirkverstärker (Adjuvanzien), etwa Squalen, ausgelöst werden.

Die laufenden Versuche mit Covid-19-Impfstoffen ergeben keine Hinweise darauf, inwieweit die Impfstoffe in der Lage sind, schwere Erkrankungen oder Todesfälle zu verhindern oder deren Zahl zu reduzieren (Doshi, BMJ 2020;371:m4037, 21. Oktober). Das war aufgrund der Ausrichtung der Studien nicht zu erwarten, auch die Datenlage gibt Schlüsse derweil nicht her.

Das aber ist letztlich eine entscheidende Frage – wenn Covid-19 in seiner Infektionssterblichkeitsrate (IFR) ähnlich zu beurteilen ist wie eine Influenza (siehe z.B. die Diskussion hier!), dann kommt es -die Frage nach den Nebenwirkungen hierbei außen vor gelassen- wesentlich darauf an, ob mit einem Impfstoff die sich im Gegensatz zu Influenza offenbar länger hinziehenden schweren Covid-19-Krankheitsverläufe zumindest abgemildert werden können.

[Unter Verwendung von Material von „Riskante Impf-Experimente„]

Wodarg fordert auf, die oben erwähnte Petion an die EMA zu unterstützen und bietet dazu den Entwurf eines entsprechenden Schreibens an.

Nachtrag:
(9.12.20) Siehe auch „Wie steht es mit der Sicherheit des neuen Impfstoffes?

(28.12.20) Siehe auch „Dr. Stefan Hockerzt -Wir impfen gesunde Menschen- Tödlicher Impfwahn„; Hockertz sieht gravierende Folgen durch Corona-Zwangsimpfung in Deutschland

(7.1.21) „10 Gründe warum eine Impfung gegen Corona derzeit wenig Sinn macht

(13.1.21) In diesem sehenswerten Video werden die Wirkungsweisen der unterschiedlichen Impfstoff-Technologien und die Risiken gut erklärt.

Das könnte Sie auch interessieren:

Bewertung: 2.4/5
Please wait...
Schlagwörter: ,