Nach den Arbeitsmarktdaten

Die Zahl der Arbeitsplätze ist in den USA mit 216.000 im Mrz etwas stärker gestiegen als erwartet.

Die Entwicklung verläuft im Trend („PAYEMS-Status“ neutral), der Index steigt den sechsten Monat in Folge, die Bewegung sollte kfr aufwärts gerichtet bleiben („up“ im kleinen Chartfenster).

Der ISM-Index als einer der bedeutendsten Stimmungs-Indices der US-Wirtschaft ist im Mrz leicht gesunken. Zuvor war er sieben Monate in Folge gestiegen.

Er notiert jetzt im wichtigen Bereich bei 60. Hier darüber konnte er sich in den vergangenen 25 Jahren nicht halten. Die statistische Beurteilung zeigt die Entwicklung im Trend („ISM-Status“ neutral), die Bewegung sollte kfr noch aufwärts gerichtet bleiben („up“ im kleinen Chartfenster).

Das verfügbare reale US-Einkommen „DSPIC“ sinkt im Feb leicht.

Die statistische Beurteilung zeigt die Entwicklung im Trend („DSPIC-Status“ neutral), die Bewegung sollte kfr noch aufwärts gerichtet bleiben („up“ im kleinen Chartfenster).

Die „Personal Consumption Expenditures“ (PCE) steigen den siebten Monat in Folge. Beim gegebenen Verlauf des „DISPIC“ geht das nur über „Entsparen“ – die Sparquote sinkt denn auch im Feb von 6,1 auf 5,8 %.

Die statistische Beurteilung zeigt die Entwicklung unter dem Trend („PCE-Status“ „contract“), die Bewegung sollte kfr jedoch noch aufwärts gerichtet bleiben („up“ im kleinen Chartfenster).

Der Case/Shiller-Hauspreisindex fällt im Jan den sechsten Monat in Folge.

Die statistische Beurteilung zeigt die Entwicklung im Trend („CSXR-Status“ „neutral“), die Bewegung sollte kfr weiter abwärts gerichtet bleiben („dw“ im kleinen Chartfenster).

Die Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt ist in etwa vergleichbar mit derjenigen nach der 2001er Rezession – was die Entwicklung der Stellenzahl alleine angeht, leicht besser, aber weit unter dem Durchschnitt seit 1954.

Der ISM-Index als Stimmungs-Index der fertigenden Industrie verliert an Tempo. Ich vermute, hier spielen auch die steigenden Einkaufspreise (Rohstoffe) hinein.

Dies (Rohstoffpreise) dürfte auch das momentan größte Störpotenzial darstellen für die jetzt anstehende Quartalssaison. Dies v.a. deshalb, weil die Entwicklung der Einkommen eher schwach ist und zusätzlicher Konsum (sprich Kaufkraft) nur durch weiteres Entsparen bewirkt werden kann. Entsparen ist allerdings in Zeiten steigender Preise durchaus rational, weil die Sparzinsen real negativ sind/werden. Insofern kann man damit rechnen, dass das die PCE-Entwicklung noch weiter aufwärts trägt. Wenn allerdings die Kosten für Energie zu stark steigen, tangiert das andere Güter-Arten, bei denen der Konsument dann eher zurückhaltend bleibt („Konsumsteuer“). Das trägt dann nicht gerade zur Macht der Unternehmen bei, ihre gestiegenen Kosten auf die Endpreise zu überwälzen. Das wiederum geht insbesondere dann zu Lasten der Unternehmensgewinne (und damit der Aktienkurse), wenn die Produktivität die höheren Kosten nicht „auffangen“ kann.

Was Öl angeht, so dürften psychologisch wichtige Barrieren bei Brent bei 120 Dollar und bei WTI bei 110 Dollar liegen.

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