Liquiditätsflut hält an

Im April sind die „total reserves“ des US-Bankensystems abermals kräftig gestiegen (siehe Chart!).

Wäre das ein Kursverlauf, müsste man von einer extremen Fahnenstange sprechen, die sich da in den vergangenen 34 Monaten gebildet hat…

Der neuerliche Schub der Bankreserven startete im November 2010 – QE2 der Fed zeichnet sich deutlich ab.

Die Überschussreserven liegen seit Dez 2008 konstant über 90 %, aktuell, im April, wird mit 95 % ein Rekordwert erreicht (siehe Chart!).

Das deutet darauf hin, dass sich die Kredittätigkeit der Banken weiterhin kaum belebt.

So hatten sich die ausstehenden Kredite von US-Verbrauchern zwar im März um 6,02 Mrd. Dollar auf 2,426 Bill. Dollar erhöht nach plus 7,55 Mrd. Dollar im Februar. Die „total loans and leases“ waren im März jedoch leicht gesunken, immerhin liegen sie leicht höher als im März 2010 (siehe Chart!).

Der Sprung im April 2010 hängt (wahrscheinlich) mit dem Auslaufen von Steuervergünstigungen bei Ersthypotheken zusammen.

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