Wie die Fauci-Gates-Allianz das globale Gesundheitswesen kaperte

Robert F. Kennedy Jr. hat für sein lesenswertes Buch „Das wahre Gesicht des Dr. Fauci“ akribisch recherchiert und schockierende Tatsachen aufgedeckt, die zahllose Medienberichte über Covid-19 infrage stellen und jeden alarmieren müssen, dem unsere Demokratie, sowie Zukunft und Gesundheit unserer Kinder am Herzen liegt.

Dr. Anthony Fauci leitet seit 1984(!) das National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) und gibt jährlich über sechs Mrd. Dollar an Steuergeldern für medizinische Forschung aus. Das erlaubt ihm, die Themen, deren Inhalte und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Gesundheitsforschung auf der ganzen Welt zu diktieren. Und er nutzt seine Macht, um stringenten Einfluss auf Krankenhäuser, Universitäten, Fachzeitschriften und Tausende einflussreicher Ärzte und Wissenschaftler auszuüben. Deren Karrieren und Institutionen kann er ruinieren, fördern oder belohnen.

Kennedys Buch geht über eine schonungslose Schilderung eines machtbesessenen, im Umgang mit Medien versierten „Einzeltäters“ weit hinaus. Es zeigt, wie Fauci Anfang 2000 mit Bill Gates eine Partnerschaft einging, die darauf abzielte, ein zunehmend profitables globales Impfstoffgeschäft zu kontrollieren.

Durch finanzielle Einflussnahme und sorgfältig kultivierte persönliche Beziehungen zu Staatsoberhäuptern und internationalen Organisationen, zu führenden Medienhäusern und sozialen Medien beherrscht die Pharma-Fauci-Gates-Allianz die globale Gesundheitspolitik. Dabei überschwemmt sie die Öffentlichkeit mit furchterregender Propaganda hinsichtlich Covid-19, bringt Kritiker zum Schweigen, unterbindet Debatten und zensiert abweichende Meinungen.

Die Neue Zürcher Zeitung titelt über ihn: „Kennedy – ein Verschwörungstheoretiker aus berühmter Familie“. Ein Grund mehr, sich mit dem Buch zu befassen.

Ist die Corona-Krise ganz unvermittelt über uns hereingebrochen? Nein, das Buch zeigt sie als vorläufigen Höhepunkt einer Entwicklung, die vor 50 oder mehr Jahren begann. Obwohl bereits im November 2021 erschienen, ist das Buch auch eine umfassende Bilanz der Corona-„Pandemie“.

Missmanagement?
Kennedy prangert als Missmanagement in der Corona-Pandemie an, dass Dr. Fauci eine frühzeitige Behandlung von Covid mit patentfreien Mitteln unterdrückt und die Verwendung von giftigem Remdesivir erzwungen hat. Er nimmt dabei Bezug auf Ärzte wie McGullough, Kory, Cole, Bronstein und Risch. Das hat möglicher- und unnötigerweise in Krankenhäusern zum Tode von bis zu 500.000 Amerikanern geführt (58).

Kennedy nennt demgegenüber eine Vielzahl von Ärzten, Gruppen und Organisationen an (u.a. das Front-Line Critical Care Consortium (FLCC)), die mit Behandlungen auf Basis von Ivermectin (IVM), Hydroychloroquin (HCQ), Inhalationen mit Asthma-Mitteln usw. sehr erfolgreich waren. Bespielhaft für HCQ, eine Stellungnahme von Prof. Harvey Risch vom November 2020.

Die Aussicht jedoch, seit langem existierende, patentfreie Mittel zu haben, die einem Impfstoff gegen Covid überlegen sein könnten, bedrohte das Pharmakartell. HCQ kostet pro Therapie zehn Dollar, Remdesivir bringt es auf 3000 Dollar. Monate bevor die WHO eine Pandemie ausrief, setzte die französische Regierung HCQ auf die Liste der Giftstoffe der „Liste II“ (72), vorher war es rezeptfrei. Überall in der Welt wurde das Medikament in der Folgezeit vom Markt genommen oder vernichtet. Google unterdrückte Inhalte, die der offiziellen Darstellung widersprachen.

Auf einer Pressekonferenz im März 2020 startete Fauci einen konzertierten Angriff auf HCQ. Zuvor hatten Ärzte auf der ganzen Welt über wundersame Ergebnisse einer frühen Behandlung mit HCQ berichtet. Im Juni 2020 wurde auf der Grundlage einer Behandlung bereits hospitalisierter Patienten mit einer unangemessen hohen Dosis HCQ eine Studie erstellt, die zur einer Warnung der FDA (Food and Drug Adminstration) beim Einsatz im Rahmen einer Covid-Therapie führte. Viele Länder folgten und verhängten ähnliche Beschränkungen. Kennedy bringt umfangreiche Belege, wie Fauci, Gates und die WHO einen „Kader von Forschungssöldnern“ finanzierte (74ff).

Ähnlich lief es mit Ivermectin, einem lange am Markt befindlichen, von Merck entwickelten Medikament mit einer beispiellosen „Effektivität gegen ein breites Spektrum menschlicher Ekto- und Endoparasitien“ (95ff). Seit 2012 haben zudem mehrere in-vitro-Studien gezeigt, dass das Mittel die Vermehrung einer Vielzahl von Viren hemmt.

Die WHO hat seit längerem Ivermectin und HCQ in ihrem Verzeichnis der unentbehrlichen Arneimittel. Seit März 2020 haben mehr als 20 RCT-Studien die Wirksamkeit von Ivermectin auch gegen Covid bestätigt (98ff). Die National Institutes of Health (NIH) gaben jedoch im Januar 2021, als die Covid-Impfkampagnen starteten, eine neutrale „Nichtempfehlung“ für Ivermectin heraus. Zunächst hielten die unter Kontrolle von Fauci stehenden Institutionen die Mitglieder des hierfür verantwortlichen Gremiums geheim. Dann stellt sich heraus, dass drei finanzielle Beziehungen zu Merck hatten [Anmerkung: Das Unternehmen arbeitete damals an Covid-Impfstoffen – siehe hier!].

Im März 2021 gaben die FDA, die euopäische EMA und die WHO Erklärungen ab, die von der Verwendung von Ivermectin bei Covid abrieten. Im August 2021 wiesen die amerikanischen Centers for Desease Control and Prevention (CDC) die Ärzte an, das Medikament nicht mehr zu verschreiben.

[Anmerkung: Andere Länder verwendeten das Medikament umso mehr mit Erfolg, z.B. Indien (siehe z.B. hier!).]

Remdesivir
Worin liegt das Interesse von Fauci an Remdesivir? Das Mittel ist „tödlich giftig“, es ist teuer, zeigte 2016 nur mittelmäßige antivirale Eigenschaften gegen Zika, ebenso im Tierversuch gegen MERS (140ff). Die NIAID und die Centers for Desease Control and Prevention (CDC) hatten 79 Mio. Dollar für die Entwicklung des Medikaments spendiert an Gilead, einem Unternehmen, an dem die Gates-Stiftung bedeutende Anteile hält.

Für Fauci war es wichtig, zu zeigen, dass Ressourcen für Covid-Therapeutika bereitgestellt werden, um dem Vorwurf zu entgehen, man habe nur auf Impfstoffe gesetzt. Das war insbesondere nötig, nachdem man HCQ und Ivermectin ausgeschaltet hatte.

Es eröffneten sich zudem beeindruckende Gewinnmöglichkeiten, da die Herstellung von Remdesivir Gilead nur etwa zehn Dollar pro Dosis kostete. Schon ab 2017 finanzierte Fauci seinen „Gain-of-Function-Guru“ Ralph Baric, um den Prozess zu beschleunigen, Remdesivir als Mittel gegen Coronaviren einzusetzen. Baric verwendete in einem Labor im chinesischen Wuhan Virus-Kulturen aus Fledermaushöhlen. Dort arbeitete auch ein weiterer Empfänger von Fauci-Mitteln, Peter Daszak (EcoHealth Alliance). Baric behauptete schließlich, Remdesivier könnte im Mäuseversuch die Replikation von SARS verhindern.

Anfang März 2020 gewährte die Gates-Stiftung 125 Mio. Dollar an Zuschüssen, um Hersteller bei der Entwicklung von Therapien gegen das Corona-Virus zu unterstützen. Die Stiftung, wie auch Gates persönlich, hält große Beteiligungen an zahlreichen Pharmaunternehmen, auch an Gilead.

Fauci gab grünes Licht für Remdesivir-Studien, bei denen bei der Kontrollgruppe entweder kein oder ein „Fauxcebo“ eingesetzt wurden (144f). So lassen sich unerwünschte Nebenwirkungen von toxischen Mittel besser verschleiern. Die Ergebnisse waren dennoch enttäuschend, bezogen auf den Endpunkt der Studie „Verringerung der Covid-Sterblichkeit“. Das mit Gilead eng zusammenarbeitende Fauci-Team änderte daraufhin den Endpunkt in „kürzeren Krankenhausaufenthalt“. Allerdings kehrten dann doppelt so viele Remdesivir-Patienten wie bei der Kontrollgruppe erneut ins Hospital zurück.

Eine gleichzeitig in China durchgeführte Studie zu Remdesivir zeigte die Unwirksamkeit und Tödlichkeit des Mittels. Fauci focht das nicht an, er behauptete auf einer Pressekonferenz, dieses Mal direkt aus dem Oval Office, Remdesivir habe eine „eindeutige, signifikante und positive Wirkung auf die Verkürzung der Genesungszeit.“

Die FDA erteilte am 1.5.2020 die Notfallzulassung, weltweit gingen bei Gilead umfängliche Bestellungen ein. Das Medikament wurde in den USA zum „Standard of Care“ für Covid, damit durfte sich keine Versicherung weigern, die Behandlung damit zu bezahlen. Es folgten weitere Studien, die die Unwirksamkeit von Remdesivir bestätigten. Auch WHO-Forscher konnten keine Nutzen feststellen. Dr. McGullough sagte: „Remdesivir hat zwei Probleme. Erstens: Es funktioniert nicht. Zweitens: Es ist giftig und tötet Menschen.“

Pfizer-BioNTech, Wirkungen und Nebenwirkungen
Bis zum Zeitpunkt der Buch-Veröffentlichung im November 2021 hatten die US-Gesundheitsbehörden mehr als 230 Millionen Dosen von Pfizer-BioNTech, 152 Millionen von Moderna und 15 Millionen von Johnson&Johnson verabreicht (165ff). Die abschließende Zusammenfassung der sechsmonatigen klinischen Versuchsdaten von Pfizer für die FDA-Zulassung zeigte: In der Impfstoffgruppe ist ein Mensch an Covid gestorben ist, in der gleich großen Placebogruppe waren es zwei. Damit konnte Pfizer „nachweisen“, dass der Impfstoff eine 100%-ige Verbesserung gegenüber dem Placebo darstellt. Ehrlicher wäre es gewesen, zu sagen, dass 22.000 Impfungen (Größe der Gruppen) verabreicht werden müssen, um ein einziges Leben zu retten.

Dr. McCullough erklärte dazu: Wenn Impfstoffe das absolute Risiko um weniger als ein Prozent senken, können sie den Epidemieverlauf unmöglich beeinflussen, das ist mathematisch nicht möglich. Fauci und Gates hatten ein Jahr lang herausposaunt, dass die Impfung die Pandemie beenden werde. Diese Behauptung müsste ihnen nun um die Ohren fliegen. Fauci aber warb unverdrossen für den Impfstoff als ultimatives Mittel.

Betrachtet man die Studienergebnisse genauer, so stellt man fest, dass der Verhinderung eines Todesfalls fünf (von 22.000) entgegenstehen, die in der Impfstoffgruppe an Herzproblemen starben. Hier zeigt sich wieder, dass die Gesamtmortalität der wichtigste Maßstab sein sollte, wenn man eine medizinische Maßnahme bewertet. Was die Studie angeht, so lag die Gesamtmortalität bei 20 (Impfgruppe) versus 14 (Placebo). Es gab also in der Impfgruppe 42,8% mehr Todesfälle als bei der Placebogruppe.

Kennedy führt zahlreiche Untersuchungen hinsichtlich Verhinderung der Ausbreitung der Covid-Infektion durch die Impfung an. Sie alle zeigen in dieser Hinsicht keine Verbesserung. Eine Harvard-Studie aus Oktober 2021 stellt die Impfraten den Covid-19-Fällen gegenüber und stellt fest, dass in 68 Nationen der Erde höhere Impfquoten nicht dazu führen, dass weniger Covid-Fälle auftreten (174).

Im August räumten Fauci & Co ein, dass die Impfung weder Krankheit noch Übertragung stoppen könne. Aber die Impfung schütze vor schweren Krankheitsverläufen, wurde verkündet. Fauci und Präsident Biden logen, dass 98% der schweren Fälle unter den Ungeimpften auftraten. Das Gegenteil ist der Fall, die Verteilung der Sterblichkeitsrate in der ganzen Welt entsprach den klinischen Ergebnissen von Pfizers Studie für die FDA-Zulassung. Um die Tatsachen zu verschleiern, griff man u.a. zu dem Trick, dass Geimpfte bis zu zwei oder drei Wochen nach der Impfung als ungeimpft galten.

[Anmerkung: Im Verlauf der Corona-"Pandemie" ließen sich die Impfdurchbrüche nicht länger verheimlichen. Ich hatte mich mit diesem Thema (und der Berichterstattung des RKI dazu) mehrfach befasst, u.a. hier.]

Kennedy befasst sich auch mit den wichtigsten Nebenwirkungen der Impfung. Dazu gehört ein seit vielen Jahren bekannter Effekt, dass Geimpfte beim Kontakt mit dem „wilden“ Krankheitserreger eine Überreaktion des Immunsystems zeigen (pathologisches Priming, ADE), die zum Tode führen kann. Außerdem treten gehäuft Thrombosen auf, weil das Spike-Protein des Coronavirus die Epithelschicht in den Adern schädigt. Schließlich kommt es auch gehäuft zu Herzproblemen (auch ein Ergebnis der Pfizer-Studie) – siehe auch hier!.

Kennedy prangert die gravierende Untererfassung von Impf-Nebenwirkungen durch das VAERS-System an – möglicherweise werden nur 5% der tatsächlichen Fälle erfasst. Zudem unterdrückten Medien und soziale Netzwerke systematisch Meldungen über Todesfälle in Zusammenhang mit Impfungen. Der Schuss kann auch nach hinten losgehen. So berichtet Kennedy: Ein ABC-Sender rief im September 2021 auf, man solle über ungeimpfte Menschen berichten, die an Covid gestorben sind. Stattdessen erhielt der Sender mehr als 230.000 Nachrichten über Schäden und Tode nach der Impfung gegen SARS-CoV-2.

[Anmerkungen: Auch beim deutschen System des Paul-Ehrlich-Instituts gibt es eine gravierende Untererfassung – siehe z.B. hier! Die Datenbank der WHO hat per Februar 2022 bereits mehr als 3,25 Millionen Nebenwirkungen der Covid-Impfungen registriert. Wenn man das Underreporting berücksichtigt, kommt man auf über 60 Millionen. Man geht davon aus, dass nur etwa 5% der Impfnebenwirkungen durch die passiven staatlichen Systeme erfasst werden. Und doch sind dort etwa 20 mal so viele registriert wie bei bei allen anderen Impfungen in den zurückliegenden 20 Jahren zusammen.

Darüber hinaus wird immer klarer – Impfungen wirken nicht nur nicht/schlecht, sie haben nicht nur vorübergehende Nebenwirkungen, sie beeinträchtigen auch das Immunsystem. Florian Schilling hat das in dem Begriff "Vakszin-Aids" zusammengefasst – siehe hier!

Studien legen auch nahe, dass die in 2021 überall zu beobachtende Übersterblichkeit mit der Impfkampagne in Verbindung steht. Ich hatte mich damit mehrfach befasst – siehe z.B. hier oder auch hier! Diese Studie von Steve Kirsch von Juni 2022 geht davon aus, dass mindestens 600.000 Amerikaner an der „Corona-Impfung“ gestorben sind.]

Macht der Pharma-Riesen
Während seiner 50-jährigen Tätigkeit hat Fauci ein Netz aus finanziellen Verpflichtungen zwischen Pharmaunternehmen, dem NIAID und dessen Mitarbeitern geknüpft, so dass aus dem NIAID sozusagen eine Tochtergesellschaft der Pharma-Riesen wurde (195). Er hat sein 6-Milliarden-Dollar-Budget genutzt, um die Kontrolle über eine lange Liste von Agenturen und Verwaltungsorganen zu erlangen. Darunter befinden sich die Centers for Desease Control and Prevention (CDC), die Food and Drug Adminiistration (FDA), die Heath and Human Services (HHS), die National Institutes of Health (NIH), das Pentagon, das Weiße Haus, die WHO und weitere UN-Organisationen. Dazu kommen die tiefen Taschen der Stiftungen von Clinton, Gates und des Wellcome Trust.

Sein Subventionsbudget, noch angereichert durch jährliche Zuschüsse des Pentagon in Höhe von 1,7 Mrd. Dollar, versetzt Fauci in die Lage, Karrieren zu steuern, universitäre Forschungseinrichtungen zu honorieren oder zu sanktionieren, wissenschaftliche Publikationen zu manipulieren und neben dem Studiengegenstand auch die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung auf der ganzen Welt zu beeinflussen.

Von der Investigativ-Journalistin Celia Farber stammt die Bemerkung: „Ich führe seit Langem Interviews mit Wissenschaftlern in diesem Land und will Ihnen sagen: Unter ihnen gibt es zwei Arten –die Leibeigenen des Anthony Fauci und die echten Wissenschaftler.“ Und die echten leben alle in einem Klima der Angst vor wirtschaftlicher und rufschädigender Verfolgung, fügte sie hinzu.

Unter Faucis Aufsicht haben die Pharmakonzerne die Amerikaner zur am stärksten medikamentös behandelten Nation der Welt gemacht. Gleichzeitig zahlen sie die höchsten Preise für Medikamente, leiden aber unter deutlich schlechteren Gesundheitsbefunden.

[Anmerkung: Unter Faucis NIAID-Führung sind heute 54% der Kinder von allergischen, chronischen und Autoimmun-Erkrankungen betroffen, deren Erforschung und Verhinderung der US-Kongress als besondere Aufgabe des NIAID sieht. Als Fauci NIAID 1984 übernahm, waren es 12,8% (siehe hier!).]

Pharma-Firmen zahlen routinemäßig stattliche Lizengebühren an Fauci und seine NIAID-Mitarbeiter. Oft beginnt die Entwicklung neuer Medikamente in den eigenen Laboren. Schließlich überträgt das NIAID bei Erfolg seinen Anteil am geistigen Eigentum einer solchen Entwicklung an private Pharma-Firmen, was das Zahlen von Lizengebühren begründet. So kommt es, dass das HHS, über das der Technologietransfer läuft, Inhaber von 4400 Patenten ist. Hinzu kommt, dass NIAID-Zuschüsse zu mehr als 2600 Patenten geführt hat, von denen nicht einmal 100 eine Abtretung an den Eigentümer, das übergeordnete Minsterium, enthalten. Fauci hat die Rechte an den meisten dieser Patente an Universitäten abgetreten, wodurch die kommerziellen Nutznießer oft im Dunkeln bleiben. So entstand über die Jahre die Loyalität der amerikanischen medizinischen Fakultäten und der einflussreichsten Ärzte zu Fauci.

Kritiker vergleichen Fauci mit einem anderen Bürokraten. J. Edgar Hoover kontrollierte das FBI fünf Jahrzehnte lang. In dieser Zeit wurde das FBI zur Stärkung von Hoovers korrupten politischen Partnern, zur Unterdrückung der Schwarzen, zur Überwachung der politischen Gegener, sowie zur Unterdrückung der freien Meinungsäußerung benutzt.

Ein Fauci-Biograph vergleicht den NIAID-Chef mit soziopathischen Betrügern wie Madoff und Ponzi (206). Fauci selbst erzählte in einem Interview mit dem New Yorker, sein bevorzugtes politisches Lehrbuch sei Puzos Roman „Der Pate“ und zitierte spontan daraus: „Es ist nichts Persönliches, es geht allein ums Geschäft.“

HIV-Pandemie
Wenn man sich ansieht, wie Fauci in der HIV-Pandemie (ab 1981/1982) agierte, wie er missliebige Wissenschaftler niedermachte und giftige Medikamente mit geringer Wirksamkeit pushte, wie er die Medien nach Gutdünken hin und her schob (207ff) – das alles kommt einem wie eine Vorübung für die Corona-„Pandemie“ vor.

Kennedy zitiert Dr. Kary Mullis, Nobelpreisträger für die Erfindung der Polymerase-Kettenreaktion (PCR), der über Leute wie Fauci sagte: „Sie verfolgen eine Art persönliche Agenda. Sie erfinden ihre eigenen Regeln. Ändern sie, wann immer sie wollen, und es macht ihnen nicht das Geringste aus –selbgefällig wie Tony Fauci-, im Fernsehen aufzutreten und direkt in die Kamera zu lügen. Die Leute belügen, die ihr Gehalt zahlen.“

Für Fauci erwies sich die Aids-Pandemie als Wendepunkt für das NIAID und als Startrampe für seinen steilen Aufstieg. Die Lehren, die er damals aus der Steuerung der behördlichen Äußerungen und Aktionen in Bezug auf diese Krise zog, wurde zu Blaupausen.

Tatsächlich brachte Fauci die folgenden Dekaden damit zu, öffentliche Stellungnahmen und Reaktionen auf eine Reihe echter und erfundener Virusausbrüche zu entwickeln. Er perfektionierte die Kunst der Angstmacherei, um die Gefährlichkeit von Seuchen aufzubauschen und dadurch die Öffentlichkeit zu verschrecken. Das wiederum beförderte seine Karriere.

So trug er auch maßgeblich dazu bei, dass Millionen fälschlicherweise glaubten, Aids sei ein Risiko für sie. Gleichzeitig wurde bei der Aids-Pandemie deutlich, was Fauci mit Wissenschaftlern macht, die sich seiner Linie widersetzen, dass Aids alleine durch HIV verursacht wird (was er nach Kennedy nie wissenschaftlich überzeugend begründete). Peter Duesberg widersprach mit guten Gründen der von Fauci unterstützten Erklärung zur Ursache von Aids. Er wurde durch Fauci quasi zum Tode verurteilt, indem ihm alle Fördergelder entzogen wurden und sein Ruf zunichte gemacht wurde.

In der Aids-Pandemie entstand auch das System der Principal Investigators. Das sind einflussreiche Ärzte und Forscher, die mithilfe von Faucis Bundeszuschüssen und Verträgen mit der Pharmaindustrie an Forschungseinrichtungen feudale Imperien aufbauten und hauptsächlich klinische Studien durchführten, eine Schlüsselphase bei der Medikamentenzulassung. Dieses Netzwerk bestimmte Inhalt und Richtung praktisch der gesamten biomedizinischen Forschung in den USA (und mittlerweile weltweit).

Es gibt weitere Parallelen zwischen der Aids- und der Corona-Pandemie. Fauci favorisierte ein Medikament namens AZT, das wenig wirksam, dafür aber sehr schädlich war – siehe Remdesivir. Und extrem teuer war es auch. Zudem spielte bereits in den späteren Phasen der Aids-Pandemie der PCR-Test eine Rolle. Er sollte die HIV-Viruslast bestimmen und zusammen mit dem Ergebnis eines Antikörpertests und der Bestimmung der Anzahl an T-Zellen darüber entscheiden, ob jemand Aids hat. Der PCR-Erfinder Mullis warnte damals: „Der HIV-Test ist nie validiert worden. Er zeigt keine Infektion an, sondern Viruspartikel, die bei Millionen von Menschen vorhanden sein können.“ Wie bei Corona…

Zu einem der finstersten Kapitel in der Geschichte des NIAID unter der Führung von Fauci zählt, dass im Rahmen des Versuchs, HIV-Impfstoffe zu entwickeln, auch Kinder in klinische Studien einbezogen wurden – mit schweren, bis tödlichen Folgen, von den psychischen ganz zu schweigen. Daher trägt ein Kapitel des Buches den Titel „Dr. Fauci und Mr. Hyde“. Auch in Afrika wurde unter Faucis Aufsicht massive Aids-Forschung betrieben – dargestellt im Kapitel „Ein weißer Fleck der Schande: Dr. Faucis Gräueltaten in Afrika“.

Einen für den menschlichen Gebrauch sicheren und wirksamen HIV-Impfstoff gibt es immer noch nicht. Noch eine Parallele zu der Corona-„Pandemie“!

[Anmerkung: Braucht es vielleicht auch nicht – Prof. Luc Montagnier, der den Nobelpreis für die Entdeckung des HIV-Virus bekam, hat bereits auf der Internationalen AIDS-Konferenz in San Francisco im Juni 1990 öffentlich erklärt, „das HIV-Virus sei harmlos und passiv, ein gutartiges Virus" (siehe hier!).]

In einem Exkurs zur allgemeinen Bedeutung von Impfungen stellt Kennedy fest, „dass die Sterblichkeitsrate bei praktisch allen großen tödlichen Krankheiten, ob Infektionskrankheiten oder nicht, mit den erzielten Fortschritten in den Bereichen Ernährung und Hygiene zurückging. Und: die dramatischsten Rückgänge waren vor der Einführung der Impfstoffe zu verzeichnen.“ (466) [Anmerkung: Eine Ausnahme von dieser Regel ist bei Polio zu sehen, hier verringerte die Verfügbarkeit von Impfstoffen ab den 1950er Jahren die Sterblichkeit in den USA deutlich.]

Fauci und Gates
1998 tauchte ein neuer HIV-Geldgeber auf – Bill Gates beschloss einen Neun-Jahres-Plan von 500 Mio. Dollar, den seine ein Jahr später gegründete Stiftung umsetzte (457ff). Damit sollte die Entwicklung von Aids-Impfstoffen durch die von Gates gegründete International AIDS Vaccine Initiative (IAVI) finanziert werden. Präsident der IAVI war Seth Berkley – Kennedy bezeichnet ihn als treuen und hochdotierten Lakai von Gates.

Zwei Jahre später kam es im Rahmen einer Versammlung von Spitzenvertreten des Gesundheitswesens auf dem Anwesen von Gates in Seattle zu einem Gespräch zwischen Gates und Fauci. Gates sagte damals: „Ich möchte sicher sein, dass das Geld, das ich ausgebe, gut angelegt ist. (…) Warum werden wir nicht Partner?“ (458)

Diese Partnerschaft verlieh den Experimenten von Gates im Bereich der öffentlichen Gesundheit Glaubwürdigkeit. Fauci wiederum nutzte seinen Einfluss auf die US-Präsidenten, um US-Auslandshilfen hin zur angeblichen Lösung der HIV-Krise in Afrika zu lenken, aber auch zur Aufpolierung des humanitären Images der jeweiligen US-Regierung.

So schaffte er es z.B., George W. Bush 2003 eine Zusage von 15 Mrd. Dollar für Aids-Medikamente in Afrika abzuringen. 2008 stellten die National Institutes for Health (NIH) eine Milliarde Dollar für die globalen Impfstoffprogramme von Gates bereit. Während die NIH-Stiftung das Geld zusammen mit Beiträgen der Gates-Stiftung und des Wellcome Trust verwaltete, bestimmte Gates, wofür es ausgegeben wird.

In dieser Zeit wurde im übertragenen Sinne auch der Grundstein gelegt für eine Kommandozentrale des sich gerade entwickelnden Biosicherheits-Apparats, basierend auf einem Netzwerk aus Staatschefs, Gesundheitsministern, internationalen Gesundheitsbehörden, WHO, Weltbank, Weltwirtschaftsforum und wichtigen Führungskräften aus der Finanzbranche, sowie Militärbeamten. Das Fußvolk, so Kennedy, war das Heer von Virologen, Impfärzten, Kliniken und Krankenhausverwaltern, die von deren Großzügigkeit profitieren wollten und als ideologische Gauleiter fungierten. Ihre Möglichkeiten, Gelder zu beschaffen, machten Fauci und Gates in Afrika zu modernen imperialen Vizekönigen, so Kennedy.

Noch 2006 kündigte die Gates-Stiftung Zuschüsse von insgesamt 287 Mio. Dollar an, um die Entwicklung von HIV-Impfstoffen zu beschleunigen. 2008 gab Fauci die Einstellung der bisher größten Studie (PAVE) am Menschen bekannt. Der Impfstoffkandidat war zuvor an 3000 Afrikanern getestet worden, dabei waren alarmierende Sicherheitsprobleme aufgetreten. Zudem wurde mit dem Stoff das Risiko sogar größer, sich mit HIV zu infizieren. Aber es ging weiter, 2015 spendierte die Gates-Foundation noch einmal etwa 400 Mio. Dollar für einen neuen Versuch.

Im Februar 2020 stellte das NIAID mit seinem Chef Fauci die klinische Erprobung des bisher vielversprechendsten HIV-Impfstoff ein, viele der Gates/Fauci-Impfkampagnen in Afrika wurden zu Covid-19-Impfversuchen. Dabei sollte es nicht bleiben. Schon im Febraur 2021, fast genau 40 Jahre nach dem ersten Bericht über eine Aids-Erkrankung, wurde bekannt, dass die NIH zusammen mit der Gates-Stiftung 200 Mio. Dollar aufwenden werden, um die nächste Generation von Aids-Impfstoffen zu fianzieren, die dieses Mal auf der mRNA-Technologie basieren.

Gates und die WHO
Gates setzt sein Geld strategisch ein, um die internationalen Hilfsorganisationen in Richtung seiner eigennützigen Prioritäten zu drücken. So ist Gates mittlerweile mit mehr als einer Milliarde Dollar der größte Einzel-Sponsor der WHO mit einem Budget von 5,6 Mrd. Dollar. Die an die WHO ausgereichten Spenden sind insgesamt in hohem Maße zweckgebunden, das untermauert die Steuerung der WHO durch die Industrie. [Anmerkung: Ich hatte mich u.a. hier mit der Abhängigkeit der WHO von ihren Geldgebern beschäftigt.]

Gates "Impf-Besessenheit" hat dazu geführt, dass die WHO ihre Mittel nicht mehr zur Armutsbekämpfung und für Ernährung und sauberes Wasser einsetzt, sondern den Impfstoffen Priorität einräumt und für deren Verteilung sorgt.

Gates und Fauci kontrollieren aber nicht nur die WHO real, sondern auch eine Fülle von halbstaatlichen Organisationen, die Gates oft mit Faucis Hilfe und Unterstützung gegründet hat, bis hin zu staatlichen Gesundheitsministerien in Dutzenden von afrikanischen Ländern. Gates Einfluss ist es auch zu verdanken, dass 2017 Tedros Ghebreyesus Generalsekretär der WHO wurde. Ohne medizinischen Abschluss mit einer äußerst zweifelhaften politischen Vorgeschichte war die wichtigste Qualifikation des Äthiopiers seine Loyalität gegenüber Gates, so Kennedy.

Die Impfallianz Gavi, Anfang 2000 gegründet, ist das sichtbarste Ergebnis der im selben Jahr geschlossenen Partnerschaft von Gates und Fauci. In Faucis NIAID-Laboren wird eine Pipeline von Impfstoff-Entwicklungen unterhalten, die von den von Fauci begünstigten Forschungseinrichtungen weiterentwickelt und schließlich an Pharma-Firmen weitergegeben werden. Gates kümmert sich um den Absatz der Ergebnisse. Die WHO übt Druck auf die Entwicklungsländer aus, die Impfstoffe schnellstens zu kaufen. Dabei tritt Gavi wie eine Bank auf, über die reiche Länder für die entstehenden Schulden mithaften – neue Abhängigkeiten entstehen, alte verfestigen sich.

Komischerweise stieß so viel Menschenfreundschaft nicht überall auf wohlwollende Resonanz. So sah sich Gates genötigt nachzuhelfen. Er hat mittlerweile Millionen Dollar aufgewendet, um sein Image aufzupolieren und sich eine gute Presse zu kaufen. Die New York Times, The Financial Times, The Atlantic, Le Monde und hunderte, wenn nicht tausende andere Presseorgane und Agenturen bekamen Spenden.

[Anmerkung: Diese Quelle spricht von mittlerweile mehr als 300 Mio. Dollar, die Gates seit Bestehen der Gates-Foundation insgesamt für ein gutes öffentliches Erscheinungsbild aufgewendet hat.]

[Anmerkung: Es gibt auch eine lange Liste von deutschen Organisationen und Presseorganen, die Gates bedacht hat. So profitierte z.B. „Spiegel online“ vom Geldsegen der Gates-Stiftung. Auch die Stiftung eines gewissen Eckehard von Hirschhausen, ein deutscher TV-Moderator, bekam etwas ab (siehe hier!).]

Natürlich zeigen auch die Werbeausgaben der Pharma-Firmen Wirkung: 2006 waren es etwa 4,8 Mrd. Dollar, 2020 waren es gut 9,5 Mrd. Dollar. Wer will es sich da mit den Werbekunden verscherzen…

Mehr Schaden als Nutzen
Die Menschrechtsaktivistin Vandana Shiva sagt: „Er [Gates] hat unsere Gesundheits- und Lebensmittelsystem privatisiert, um seine eigenen Interessen durchzusetzen.“ (519) In diesen Zusammenhang passt auch die strikte Weigerung der WHO (auf Geheiß von Gates), den Patentschutz für Covid-Medikamente (vorrübergehend) auszusetzen. Fauci und Gates haben die WHO-Agenda von den Projekten abgebracht, die nachweislich Infektionskrankheiten eindämmen – sauberes Wasser, Hygiene, Ernährung und wirtschaftliche Entwicklung.

Gates verfolgt den "Wahn", Impfstoffe als Patentlösung für alle Übel dieser Welt anzusehen. Angesichts der Tatsache, dass drei Milliarden Menschen von weniger als zwei Dollar pro Tag leben müssen, ist das Konzept absurd. Ein Gesundheitsforscher an einer Universität in Ghana wird von Kennedy zitiert mit den Worten: „Meiner Meinung nach sieht es so aus, als wolle [die Gates-Stiftung] Technologie verkaufen anstatt Probleme zu lösen.“

Gates und Fauci leiten internationale Hilfe in Kanäle, um neue Absatzmärkte zu erschließen. Dabei behaupten sie insbesondere, dass Impfstoffe Millionen von Leben gerettet haben. Die wissenschaftlichen Untersuchungen zu dieser Frage zeigen nach Kennedy aber, dass praktisch alle diese Blockbuster-Impfstoffe für Afrika und Asien gegen Polio, DTP (Diphterie, Tetanus, Keuchhusten), Hepatitis B, Malaria, Meningitis, HPV (humane Papillomviren) und Hib (Haemophilus influenzae Typ b) weit mehr Schäden und Todesfälle verursachen, als sie abwenden.

So etwa beim DTP-Impfstoff. Von 2002 an wurde er an mehr als 150 Millionen afrikanische Kinder verabreicht, obwohl seine neurotoxischen und oft tödlichen Eigenschaften lange bekannt waren. 2017 schließlich zeigte eine Studie um zwei prominente skandinavische Forscher, dass geimpfte Mädchen eine zehnfach höhere Sterblichkeit aufwiesen als ungeimpfte. Als Ursache wurde eine Schädigung des Immunsystems festgestellt. Mindestens sieben weitere Studien kamen zu einem vergleichbaren Ergebnis.

Die WHO und Gavi ignorierten das und weiteten die DTP-Impfungen noch aus. In „The Lancet“ wurde ein Kommentar des Generalbevollmächtigten der Gates-Stiftung Chris Elias, sowie von Fauci, Margeret Chan (WHO), Anthony Lake (UNICEF) und Seth Berkley (Gavi) veröffentlicht, der das DTP-Programm als einen Triumph für die öffentliche Gesundheit darstellte.

Gates und seine WHO-Vasallen zwingen die afrikanischen Staaten weiterhin, ihre tödlichen DTP-Impfstoffe zu verwenden. Sie drohen, dass ihnen ansonsten die finanzielle Unterstützung für ihre Gesundheitsbehörden und die HIV-Programme gestrichen werden.

Nachdem Pharma-Firmen durch das Impfstoffgesetz von 1986 von Haftungsrisiken freigestellt wurden, hat sich die Quecksilberbelastung von US-Kindern bis 1991 verdoppelt. In den Impfstoffen kam verstärkt Thiomersal zum Einsatz, ein Natriumsalz einer Quecksilberverbindung. Es dient als Konservierungsmittel und als Adjuvans. Das wurde auch für eine extreme Zunahme von neurologischen und Autoimmun-Erkrankungen verantwortlich gemacht. 2001 kam die Empfehlung, Thiomersal sofort aus allen Impfstoffen für (US-)Kinder zu entfernen, Japan und Europoa hatten den Gehalt schon ab 1993 drastisch reduziert.

Gates eilte zur Hilfe und sorgte dafür, dass die Thiomersal-Bestände der Pharma-Firmen in den Entwicklungsländern landeten. Afrikanische Kinder werden so munter weiter mit Quecksilber versorgt. Zwar träumte Fauci 2012 mal treuherzig davon, dass das NIAID zusammen mit Gates und Gavi Thiomersal ersetzen wolle. Aber einen Hinweis auf eine Umsetzung hat Kennedy nicht gefunden. Das Buch schildert weitere tödliche Experimente mit Impfstoffen u.a. gegen Malaria und Meningitis. Zudem wurden Impfstoffen Mittel zu Sterilisierung beigefügt, ohne das zu deklarieren. [Anmerkung: Ich hatte das hier thematisiert.]

Kennedy verweist in diesem Zusammenhang auf eugenische Bestrebungen, die von vielen Mitgliedern der „Oberklasse“ vertreten werden. Die Rockefeller-Foundation vergab in den 1920er und in den frühen 1930er Jahren beträchtliche Zuwendungen an deutsche, mit Eugenik befassten Forscher. Auch Gates hatte in einem Vortrag 2010 gesagt, das Wachstum der Weltbevölkerung könne mithilfe von neuen Impfstoffen reduziert werden. Er hatte auch sonst in zahlreichen Äußerungen seine Furcht vor Überbevölkerung erkennen lassen, so Kennedy.

[Anmerkung: Bei Namen von Institutionen des Wellcome Trust taucht der Name Sanger auf. Er verweist auf eine rassistische Eugenikerin, die in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts ihr Unwesen trieb. Ich hatte mich u.a. hier mit dem Wellcome Trust beschäftigt.]

Falsche Pandemien
1906 waren Infektionskrankheiten für ein Drittel der jährlichen Todesfälle in den USA verantwortlich. Bis 1976 sank der Anteil auf 0,05%. CDC und NIAID standen unter großem Druck, ihre Budgets zu rechtfertigen. Das Heraufbeschwören von Pandemien wurde zur instititionellen Stragie (569ff).

Auf dieser Lnie wurde 1976 die Schweinegrippe erfunden. Das Virus sollte bei einem Soldat in Fort Dix gefunden worden sein. Das war gelogen, es handelte sich um ein gewöhnliches Influenza-A-Virus H1N1. Öffentlich wurde verlautbart, dass es um denselben Virus handelte, der 1918 die spanische Grippe ausgelöst und 50 Millionen Tote gefordert hatte. Es könnte eine Million Tote in den USA geben, wurde seinerzeit gewarnt.

Und so wurden 135 Mio. Dollar für Impfstoffhersteller, insbesondere Merck, bereit- und die Hersteller von der Haftung frei-gestellt. Schnell stand ein schlampig zusammengebrauter Impfstoff zur Verfügung, der etwa 50 Millionen Amerikanern verabreicht wurde.

Damals gab es noch ehrenwerte Wissenschaftler in den staatlichen Gesundheitsorganisationen. Dr. Morris (National Institutes for Health – NIH), damals quasi Büro-Nachbar von Fauci, protestierte gegen die Lügen, wurde schikaniert und schließlich entlassen. Bei den CDC warnte Dr. Hatwick die HHS-Chefs, weil der Stoff häufig Hirnschäden verursachen könnte. Beide Forscher hatten recht, die Bilanz war katastrophal. Geschädigte erstritten bis 1985 83 Mio. Dollar. Morris wurde rehabilitiert. Er blieb bei seiner Ansicht, dass die jährliche Grippe-Impfung medizinisch gesehen Abzocke sei.

Die Maulkörbe für Morris und Hatwick waren Anzeichen einer sich ausbreitenden „sowjetischen“ Methode in den Organisationen für öffentliche Gesundheit. Und die „Schweinegrippe“ von 1976 war das erste Ereignis, wo die Bundesregierung die Impfstoffhersteller von Haftung freistellte. Genau das aber schafft Anreize für schlampig getestete Präparate. 1986 wurde der Haftungsausschluss für alle bei Kindern vorgeschriebenen Impfstoffen zum Gesetz.

Seit 2002 hatte Fauci die Welt wieder und wieder vor einer Vogelgrippe-Pandemie (H5N1) gewarnt. 2005 war es endlich so weit. Er warnte, die Krankheit könne weltweit Millionen Menschen töten. Er berief sich dabei auf Hochrechnungen eines gewissen Neil Ferguson, der seinerzeit 150 Millionen Todesfälle vorhersagte. Dieser Ferguson ist auch jener vom Imperial College in London, damals wie heute finanziert durch Gates und den Wellcome Trust, der bei Covid im März 2020 die Horrorprognosen erstellte. [Anmerkung: Siehe auch hier!] Klaus Stöhr, damals Koordinator des Influenzaprogramms der WHO, sah zwischen zwei und sieben Millionen an Vogelgrippe sterben. Die Wahrheit ist: Zwischen 2003 und 2009 starben weltweit 282 Menschen an der Vogelgrippe.

Fauci sah auch die Vogelgrippe in derselben Liga wie die Spanische Grippe von 1918/1919, das Weiße Haus unter Bush jr. machte über sieben Mrd. Dollar locker. Das Argument mit der Spanischen Grippe ging 2008 in Flammen auf, als Fauci mit anderen Autoren eine Studie veröffentlichte, wonach praktisch alle Influenza-Opfer von 1918 an bakterieller Lungenentzündung und bronchialer Meningitis gestorben sind, die mittlerweile mit damals nicht verfügbaren Antibiotika gut zu behandeln sind.

2009 kam die nächste Gelegenheit, die Hongkong-Schweinegrippe. 2006 hatte Gates einen gewissen Tachi Yamada, ehemals Direktor von GlaxoSmithKline, zum Leiter des Gesundheitsprogramms seiner Stiftung ernannt. Yamada saß zu jener Zeit auch im Vorstand des Imperial College. Da wundert man sich über die Prognosen von Ferguson immer weniger.

Die Symptome der Hongkong-Grippe waren mild, weltweit starben in den 11 Wochen nach dem ersten Auftreten knapp 150 Menschen. Die WHO jedoch erklärte eine weltweite Pandemie, wodurch Geheimverträge aktiviert wurden, nach denen verschiedene afrikanische und europäische Länder verpflichtet waren, für insgesamt 18 Mrd. Dollar verschiedene experimentelle, ungetestete Impfstoffe mit Haftungsfreistellung zu kaufen.

Zum gleichen Zeitpunkt strich die WHO in ihrer Definition einer Pandemie der höchsten Stufe die Bedingung „Massensterben auf der ganzen Welt“. Seitdem sind absurderweise nun Pandemien ohne jeglichen Todesfall möglich.

[Anmerkung: Dies wird übrigens aktuell gerade wieder exerziert: Die WHO hat offiziell eine Affenpocken-Pandemie ausgerufen. Dies geschah selbstherrlich durch den Chef der WHO alleine. Das für solche Angelegenheiten zuständige Gremium war mehrheitlich dagegen.]

Muss erwähnt werden, dass die Experten, die die WHO-Leitlinien für den Einsatz antiviraler Medikamente verfassen, seinerzeit Beraterhonorare von Roche und GlaxoSmithKline (GSK) erhalten hatten? Zu den treibenden Kräften gehörte auch Sir Roy Anderson, im Vorstand von GSK und Rektor des Imperial College London. Er spielte später bei der Covid-Pandemie eine wichtige Rolle. GSK jedenfalls brachte dies alles 13 Mrd. Dollar ein, Sanofi machte einen Gewinn von fast zwei Milliarden Dollar mit einem Impfstoff gegen Schweinegrippe.

Fauci rührte die Panik-Trommel und ein Virologe namens Marc van Ranst erklärte 2019 auf einer Konferenz im von der Gates-Stiftung finanzierten Centre on Global Health Security in London-Chatham voller Stolz, wie man 2009 die Pandemie in Belgien inszeniert hatte. Er wurde zum öffentlichen Gesicht der belgischen Reaktion auf Covid-19.

Insbesondere beim Impfstoff Pandemrix traten schwere neuroligische Schäden auf, u.a. das Guillan-Barré-Syncrom. Der Epidemiologe Dr. Wolfgang Wodarg erklärte, die Pandemie von 2009 sei eine der größten Medizinskandale der zurückliegenden 100 Jahre. Nach Dr. Ulrich Kiel war die Pandemie ein akribisch geplanter Schwindel. 18 Mrd. Dollar seien „fehlalloziert“ worden.

2016 hob Fauci die nächste Pandemie aus der Taufe – Zika. Er beantragte mit Unterstützung von Gates knapp zwei Mrd. Dollar an zusätzlichen staatlichen Mitteln für das NIAID. 125 Mio. Dollar gingen davon an ein neues Unternehmen names Moderna Therapeutics, das damit einen mRNA-Impfstoff entwickeln sollte.

Gates investierte zusammen mit dem Wellcome Trust in ein Unternehmen namens Oxitec mit Sitz nahe Oxford, Großbritannien. Ziel sollte es sein, in Brasilien genetisch veränderte Moskitos auszusetzen, um die Mückenarten auszurotten, die Zika verbreiten.

2021 investierte Gates übrigens 25 Mio. Dollar in einen Versuch, Moskitos genetisch so zu manipulieren, dass sie Impfstoffe gegen das Coronavirus abgeben können (an Impfmuffel). Eine Zika-Pandemie gab es nicht, einen Impfstoff dagegen auch nicht.

Für Zika musste schnell Ersatz her. Ebenfalls 2016 erklärte Fauci, ein weit verbreitetes Auftreten von Dengue in den USA sei eine reale Möglichkeit. Die WHO assistierte: In den zurückliegenden 50 Jahren habe sich die weltweite Inzidenz von Dengue um das 30-fache erhöht. 2014 verkündete Lance Gordon von der Gates-Foundation, das der von Gates und Fauci finanzierte Dengue-Impfstoff positive Ergebnisse zeigte.

Er räumte dabei ein, dass es Anzeichen von pathogenem Priming gebe (auch als ADE bezeichnet). Hierbei können Sekundärinfektionen wegen überschießender Antikörperreaktion sehr gefährlich werden. Der Effekt ist seit den 1980er Jahren bekannt und der Grund dafür, warum lange Testperioden über mehrere Jahre in der Impfstoff-Entwicklung nötig sind. Insbesondere Coronavirus-Impfstoffe haben die Tendenz, pathologisches Priming/ADE zu verursachen.

Ungeachtet aller Warnungen empfahlen Gates und Fauci bei der WHO das entsprechende Präparat Dengvaxia von Sanofi für Kinder. Auf den Philippinen starben daran mindestens 600 von 800.000 geimpften Kindern. Fauci erklärte noch im Januar 2018, dass das kein „Show-Stopper“ sein werde. Der Impfstoff wurde im Mai 2019 auch in den USA zugelassen unter der Bedingung, dass vor der Impfung eine bereits durchgemachte Infektion nachgewiesen wírd.

Bio-Sicherheit
Seit gut 20 Jahren wird immer öfter von „Bio-Sicherheit“ gesprochen. Damit wird angespielt auf das Thema der Biowaffen, letztlich weist es auf den wachsenden Einfluss des Militärs auf die medizinische Forschung hin. In den USA gab es im Zweiten Weltkrieg die erste groß angelegte Forschung an Biowaffen. Ein gewisser George W. Merck leitete das entsprechende Programm im Pentagon und war gleichzeitig Chef eines Pharma-Konzerns gleichen Namens. Bis 1969 wurden Waffen von „nuklearer Äquivalenz“ entwickelt. Als Problem wurde lediglich benannt, dass es schwer sei, ein unbeabsichtigtes Entweichen des Kampfstoffs zu verhindern.

1969 stellte Präsident Nixon die Biowaffenprogramme ein. Ein Heer von Wissenschaftlern war plötzlich ohne Aufgabe, Auftragnehmer des Pentagons waren ohne Geschäft. 1972 ächtete ein Zusatz zur Genfer Konvention Bio-Waffen. Aber ein Schlupfloch erlaubte weiterhin die Herstellung von Anthrax und anderen biologischen Kampfsstoffen – für die Impfstoffproduktion („doppelter Verwendungszweck“). Kennedy schreibt, dass ein Donald Rumsfeld, später US-Verteidigungsminister, zwischen 1983 und 1988 chemische und biologische Waffen, auch Anthrax, an den irakischen Präsidenten Hussein entsorgte.

Dann kam der Zusammenbruch der Sowjetunion. Der militärisch-industrielle Komplex war plötzlich ohne Feind und sah sich vor der Aufgabe, seinen hohen Anteil am BIP zu rechtfertigen. Beginnend mit dem ersten Bombenanschlag auf das World Trade Center in 1993 trat der islamistische Terrorismus die Nachfolge als Hauptfeind der USA an.

Ein nicht auf eine Nation beschränkter Feind bietet die Aussicht auf sich bewegende Ziele. Diese Unbestimmtheit öffnet die Tür für propagandistische Tricks und machte den US-Miltärs Hoffnung auf eine langen Bestand dieses Feindes mit der Aussicht, heute hier und morgen da einen Krieg anzuzetteln. So wurde die militärische Bedrohung einer medizinischen immer ähnlicher – beide sind unbestimmt und können weltweit auftreten.

In der Tat hatte ein Dr. Robert Kadlec schon seit den 1990-er Jahren davon gesprochen, dass ansteckende Krankheiten eine Sicherheitsbedrohung seien, die eine militärische Reaktion erfordern. Kadlec, Oberst der US-Armee und langjähriger Freund von Fauci, war zuletzt stellvertretender Gesundheitsminister und managte die Covid-Krise. Er war von 1995 an langjähriger Leiter der Biomedical Advanced Research and Development Authority (BARDA), ein weiterer großer Geldgeber für Experimente mit Super-Erregern. Persönlich offenbar ein Paraneuiker war Kadlec zudem wie Fauci auch über ein Jahrzehnt institutionell involviert in die Versuche mit Coronavieren u.a. in Wuhan (Gain-of-Function).

Kadlec führte in den zurückliegenden mehr als 20 Jahren zahlreiche Planspiele hinsichtlich Biosicherheit durch, darunter 2001 die „Operation Dark Winter“, in der es um einen Pocken-Anschlag ging. Viele fanden unter Führung von Gates statt. Gegenstand dieser Simulationen war nicht die Frage, wie sich die Bevölkerung schützen kann, stattdessen wurden Polizeieinsätze geprobt, wie man Nachrichten manipuliert, wie man Zenzur ausgeübt, wie Überwachung organisiert werden kann – usw..

Die Anthrax-Anschäge einige Wochen nach den Anschlägen vom 11.9.2001 führten zur eiligen Verabschiedung des „Patriot Act“ durch den Kongress und zur Kriegserklärung an den Irak. Die größten Nutznießer des „Patriot Act“ sind Technologieunternehmen wie Amazon, Microsoft, Google usw.. Sie haben sich mit den Geheimdiensten zusammengetan, um Daten zu sammeln. Seit 2001 haben sie mindestens 44 Mrd. Dollar aus dem Krieg gegen den Terror vereinnahmt, wie Kennedy schreibt. Der Patriot Act ließ Big Tech zu einem Makler persönlicher Daten werden, der diese an Geheimdienste und Privatunternehmen auf der ganzen Welt verkauft, so ein Bericht des Action Center on Race and Economy von 2021.

Fauci nutzte die nie vollständig aufgeklärten Anthrax-Anschläge und steigerte das Budget des NIAID für die biologische Verteidigung in 2003 auf 1,75 Mrd. Dollar. In den folgenden zehn Jahren fanden zwar keine Bioterror-Anschläge statt, aber das Budget blieb in dieser Höhe bestehen, weil Fauci anfing, Panik vor neu auftretenden Infektionskrankheiten zu schüren, die er mit dem Terrorismus in Verbindung brachte. Das führte zur Militarisierung der Pandemie-Bekämpfung und zur Überwindung der Abneigung gegen medizinische Zwangsmaßnahmen, die in der Nürnberger Charta geächtet werden.

Fauci prahlte 2011, so Kennedy, durch die Milzbrandbekämpfung (Anthrax) habe man eine Infrastruktur aufgebaut, mit der man auf ein breites Spektrum neu auftretender Gesundheits-Bedrohungen reagieren kann. 2009 erklärte Präsident Obama die Biosicherheit zum obersten Ziel der Außenpolitik. 2010 erklärte auch die WHO, das dies Kernstück ihres Konzepts für das Management globaler Risiken sei. Und Gates hielt im gleichen Jahr vor der UNO eine Rede zum Jahrzehnt der Impfstoffe.

Alles Zeichen, dass die Biosicherheit nun an die Stelle des Kampfs gegen den Terror getreten war und dass Impfungen die neue Allzweck-Waffe werden sollten. 2010 war auch das Jahr, in dem die Rockefeller Foundation eine Studie „Scenarios for the Future of Technology and International Development“ veröffentlichte. Autor war ein gewisser Peter Schwartz. Eines der vier Szenarien trug den Titel „Lockstep“, in dem eine globale Tyrannei als Mittel gegen Infektionskrankheiten propagiert wurde.

Technologie und Pandemie
Ich möchte zum zuvor angesprochenen Thema „Lockstep“ ergänzen: Schwartz hat in seiner Funktion als leitender Mitarbeiter von SalesForce (siehe hier!) seine Ansichten vor kurzem bekräftigt, und zwar im Bericht von Salesforce und Deloitte „The world remade by COVID-19: Scenarios for resilient leaders“ (Die Welt, umgepolt durch Covid-19: Szenarien für robuste Entscheidungsträger). Eines der vier vorgestellten Szenarien, genannt „Lone Wolves“ (Einsame Wölfe), ähnelt dem „Lockstep“-Szenario von 2010 (Rockefeller-Stiftung).

Ob Schwartz zu dem Kreis von Silicon-Valley-Beschaftigten gehört, die eine lebenslange Geheimhaltungsklausel mit der CIA unterzeichnet haben, ist nicht bekannt. Bekannt ist, dass die Verteidigungs- und Geheimdienstbehörden von Anfang an in der Technologiebranche verankert waren.

Die „Defense Advanced Research Project Agency“ (DARPA) ist ein Investor und Risiko-Kapitalgeber des Pentagon und entwickelt auch selbst Technologien. Sie war auch der vielleicht größte Geldgeber der Gain-of-Function-Forschung, wobei sie die EcoHealth Alliance von Peter Daszak nutzte. Seit 2013 finanzierte sie auch die Schlüsseltechnologien für den Moderna-Impfstoff. 2002 entwickelte die DARPA ein Data-Mining-System namens LifeLog, das nach öffentlichen Protesten 2004 eingestellt wurde. Kritiker sehen Verbindungen zu Mark Zuckerberg und Facebook.

Der Transhumanismus findet in den Eliten des Silicon Valley zahlreiche Anhänger. Schwartz dürfte dazu gehören. Er brüstet sich damit, mit seinen Prognosen selten falsch zu liegen. 2014 führte er mit Klaus Schwab, WEF, ein Interview, in dem sie die Verschmelzung des menschlichen Gehirns mit neuer Technologie vorhersagten. Sie lobten das Internet, um abweichendes Verhalten kontrollieren und die Identität eines Menschen infrage stellen zu können. 2016 leitete Schwartz auf der Jahrestagung des WEF eine Sitzung, bei der Obama die Hauptrede hielt. Schwab machte Werbung für die Abschaffung des Bargelds, die digitale Währung sei der Weg in die Zukunft. Von der Kombination der Gehirnforschung mit Big Data verspricht er sich enorme Möglichkeiten hinsichtlich Steuerung des Verhaltens.

Die Verbindung zwischen Militär und Medzin in Gestalt der Biosicherheit veranlasste Gates, sich immer enger mit Militär- und Geheimdienstplanern zusammenzutun. 2017 sagte er auf der Münchener Sicherheitskonferenz, die Welt müsse sich auf Epidemien genauso ernsthaft vorbereiten wie das Militär auf einen Krieg.

Seine Pandemie-Simulationen fanden immer regelmäßiger statt. Die Tagungsorte und die Teilnehmer waren jeweils verschieden. Das dürfte auch erhellen, warum die Aktionen in den meisten Ländern der Erde in der Corona-Pandemie ähnlich verliefen. Ein wichtiger Bestandteil der Simulationen war immer das Schüren von Angst, gepaart mit der Unterdrückung missliebiger Informationen, einer modernen Art der Bücherverbrennung.

Corona-Pandemie
Im Oktober 2019 gab es eine weitere Simulation „Event 201“. Veranstalter waren das Johns Hopkins Center for Health Security, das Weltwirtschaftsforum und die Gates-Stiftung. Teilnehmer waren 15 hochrangige Führer von globalen Unternehmen, Regierungen und öffentlichen Gesundheitssystemen. Dem vorausgegangen war im August 2019 ein Kriegsspiel namens „Crimson Contagion“. Die Vorbereitungen standen unter der Leitung von Dr. Robert Kadlec, Oberst der US-Armee und langjähriger Freund von Fauci. Kadlec war zuletzt stellvertretender Gesundheitsminister und managte die Covid-Krise. Anwesend waren u.a. Fauci, Redford (CDC) und Gesundheitsminister Azar. Beide Szenarien zeigten eine erstaunlich genaue Sicht auf das, was in 2020 kommen sollte.

Im September 2019, drei Wochen vor dem Event 201, hatte es bereits erste US-Geheimdienstberichte gegeben, nach denen Covid-19 in Wuhan zu kursieren begann, so Kennedy. Hier hatten die Gain-of-Function-Versuche von US-Forschern an Coronaviren stattgefunden, insbesondere nachdem Präsident Obama sie 2017 auf US-Boden verboten hatte.

Der Virologe Kristian Andersen, der seine Karriere mit NIAID-Zuschüssen aufgebaut hatte, informierte Fauci am 31.1.2020, dass es eindeutige Beweise für eine Laborherkunft des Covid-19-Virus gebe und es womöglich die Fingerabdrücke des NIAID trüge (Stichwort „Furin-Spalte“) (601f). Daraufhin setzte sich Fauci mit elf der weltweit führenden Virologen, darunter Andersen und fünf Forscher des Wellcome Trust, in Verbindung. Vier Tage später reichte Andersen ein von fünf prominenten Forschern, leitende Wissenschaftler des NIAID und des Wellcome Trust, unterzeichnetes Schreiben ein, das die Labor-Theorie lächerlich machte. Fauci erfreut sich enger Beziehungen zum Direktor des Wellcome Trust, Sir Jeremy Farrar.

Fauci hat dieses Papier laut Kennedy heimlich redigiert und präsentierte es einen Monat später auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Auch der mit Fauci befreundete Kadlec war laut Kennedy daran beteiligt, Beweise für die offizielle Geschichte zusammen zu flicken. In den Folgemonaten erhielt Andersens Arbeitgeber, das Scripps Institute, vom NIAID Zuschüsse von insgesamt 78 Mio. Dollar. Bis Ende 2020 hatte das NIAID den Arbeitgebern von vier der fünf Unterzeichnern des Papiers insgesamt knapp 155 Mrd. Dollar gewährt.

Diese Begebenheit mag auch als krasses Beispiel für Faucis System von Lüge und Bestechung herhalten, mit dem er die medizinische Forschung seit Dekaden organisiert.

Im März 2020 gab Gates seinen Posten im Vorstand von Microsoft auf, um fortan den größten Teil seiner Zeit „mit der Bekänpfung der Pandemie zu verbringen.“ Er gab viel Geld für Produktionsanlagen für Covid-Impfstoffe aus, die Gates Stiftung investierte zudem zusammen mit dem Wellcome Trust 480 Mio. Dollar in die Coalition for Epidemic Preparedness (CEPI). Er tourte durch Nachrichten- und Talk-Shows, mal mit, mal ohne Fauci und vertonte: „Die Dinge werden sich erst dann wieder normalisieren, wenn wir über einen Impfstoff verfügen und diesen praktisch der ganzen Welt verabreicht haben.“

Fauci übernahm zusammen mit Robert Redfield, seinerzeit Leiter der CDC, und der Gates-Vertrauten Deborah Birx die Leitung der Coronavirus-Taskforce. Alle drei werden von Kenndy als „Impfscharlatane“ tituliert. [Anmerkung: Birx hat vor einigen Tagen gesagt, sie wusste, dass die Covid-Impfung eine Infektion nicht verhindert. Und: „50% der Leute, die an Omicon gestorben sind, waren älter, geimpft.“ (siehe hier!).]

Im März 2020 ernannte der Gesundheitsminister Alex Azar, vormals Präsident von Eli Lilly und Pharma-Lobbyist, Dr. Kadlec zum obersten Bekämpfer der Covid-19-Pandemie mittels der zehn Mrd. Dollar schweren „Operation Warp Speed“, die die Impfstoffverträge hinsichtlich Covid-19 finanzierte. Die geheimen Vertragsbedingungen erlaubten „die vollständige Umgehung der behördlichen Aufsicht und der Transparenzvorgaben beim Auftragsverfahren durch den Bund“.

Kadlec orderte bei seinen Spezis von Emergent erst einmal Milzbrand-Impfstoffe im Volumen von 370 Mio. Dollar. Nachdem Johnson & Johnson im Februar 2021 eine Notfallzulassung für deren Covid-19-Impfstoff erhalten hatte, sorgte Kadlec dafür, dass deren Fertigung für 480 Mio. Dollar bei Emergent erfolgen sollte. Die Firma unterzeichnete separate Fertigungsverträge in dreistelliger Millionenhöhe mit AstraZenenca und Novavax, an der Gates signifikant beteiligt ist.

Mitte April 2020 veranlasste Kadlec, dass die Biomedical Advanced Research and Development Authority (BARDA) Moderna bis zu 483 Mrd. Dollar zur Verfügung stellte, um die Entwicklung des mRNA-Impfstoffs zu beschleunigen, den Fauci und Gates nach Kennedy als ihren Heiligen Gral betrachteten. Die Zuwendung war in etwa die Hälfte dessen, was BARDA an alle Konkurrenten, einschließlich Johnson & Johnson, Pfizer und Astra-Zeneca zusammen auszahlte. Kadlec arrangierte außerdem einen Zuschuss von 1,6 Mrd. Dollar an Novavax, die größte Einzelzuwendung aus der „Operation Warp Speed“. An Novavax ist Gates signifikant beteiligt.

Im September 2019 hatte die Gates-Stiftung 55 Mio. Dollar in BioNTech investiert. Dann folgte die deutsche Regierung mit einer Finanzspritze von 445 Mio. Dollar. Am 20.7.2020 orderte Kadlec im Rahmen der „Operation Warp Speed“ für zwei Mrd. Dollar 100 Millionen Dosen des Vakzin von Pfizer/BioNTech. Der Preis der Anteile von Gates stieg sodann kurzzeitig auf 1,1 Mrd. Dollar.

Noch ein paar Details zum Wellcome Trust: Von 2015 bis zum Oktober 2020 war Eliza Manningham-Buller Vorsitzende des Wellcome Trust. Zuvor war sie Generaldirektorin des britischen MI5, mit 35 Jahren Erfahrung in der Spionageabwehr. Manningham-Buller ist seit 2011 Vorsitzende des Imperial College London, dessen Mitarbeiter Ferguson die haarsträbenden Modellrechnungen für die Todesfälle bei verschiedenen Pandemien lieferte, so auch bei Covid-19 (siehe hier!). Der Direktor des Wellcome Trust, Sir Jeremy Farrar, hat direkt mit Dr. Fauci zusammengearbeitet, als es um die Vertuschung der Laborherkunft von SARS-CoV-2 ging (siehe oben!). Er spannte dabei laut Kennedy fünf seiner Mitarbeiter in den Betrug ein. Institutionen des Wellcome Trust tragen den Namen Sanger – er bezieht sich auf eine Eugenikerin, die im ersten Halbjahr des 20-sten Jahrhunderts in den USA ihr Unwesen trieb.

Und so lässt sich die Liste der Namen und Verbindungen endlos fortsetzen – Kennedy hat das in seinem Buch bis ins Detail gemacht.

Kennedy erwähnt einen Artikel (505), der 17 afrikanische Staatsoberhäpter und führende Gesundheitspolitiker auflistet, die zwischen Februar 2020 und Februar 2021 verstorben sind, bzw. ermordert wurden. In fast allen Fällen war es anschließend zu einem Wechsel in der jeweiligen nationalen Gesundheitspolitik gekommen, weg von Skepsis hin zu Befürwortung hinsichtlich der Covid-Impfungen.

In den gut zwei Jahren Covid-Pandemie ist etwas geschehen, was weitaus schlimmer ist als jede noch so schreckliche Pandemie: Die Grundlagen der demokratischen Verfassungen im „Westen“ wurden ausgehebelt, dem Totalitarismus wurde Tür und Tor geöffnet.

[Zusatz: Ein wesentlicher Teil dabei ist, dass die Medien ihrer Rolle als vierte Gewalt nicht mehr gerecht werden, insbesondere seitdem 2019 die 'Trusted News Initiative' gegründet worden ist mit dem Ziel, sogenannte Falsch-Informationen zu unterdrücken (siehe u.a. hier!). Neueste Dokumente beweisen zudem das, was man vorher schon wissen konnte: Die US-Regierung nutzte und nutzt Big Tech zur Zensur – sehen Sie hier!]

Das Buch von Kennedy zeigt eindringlich: Die öffentliche Gesundheitspolitik wird seit vielen Jahren in beängstigend zunehmendem Maße von einer persönlich eng verflochtenen Allianz aus Pharma-Firmen, Militärs, großen Kapitalanhäufungen wie etwa der Gates-Foundation, bedeutenden Forschungs-Instituten und korrupten Politikern gesteuert. Ziel ist die Profit-Maximierung, dabei kennt man keine Skrupel, scheut auch vor kriminellem Vorgehen nicht zurück. Zu den Mitteln der Allianz gehören die Verbreitung von Angst vor Krankheit und Tod, die systematische Unterdrückung von kritischem Journalismus, sowie die planmäßige Steuerung von Regierungen in Richtung Totalitarismus. In weit mehr als 1000 Fußnoten belegt Kennedy die Quellen, auf die er sich stützt.

Der „Philantrop“ Bill Gates – Anfang 2021 bemerkte eine Journalistin in einem Interview mit ihm, er habe in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten zehn Milliarden Dollar für Impfstoffe ausgegeben und fragte ihn nach der Rendite dieser Investition. Gates: „Wir blicken auf eine phänomenale Erfolgsbilanz (…) die Rendite liegt bei über 20:1.“ Gates beeilte sich, sein übliches philantropisches Beiwerk anzubringen und fügte hinzu, der Schlüssel sei, „ein großes Portfolio zu haben.“ Ober besser: Einfluss auf die richtigen Leute zu haben.

Dr. Fauci hat einen speziellen Humor: In einem Diagramm (596) hat er in einer Art Turnierplan dargestellt, wie aus den von ihm „begleiteten“ Pandemien ein Sieger hervorgeht – Covid-19.

Das Buch „Das wahre Gesicht des Dr. Fauci“ von Robert F. Kennedy ist in deutscher Übersetzung beim Kopp-Verlag erschienen. Es kostet 29,99 Euro inkl. MwSt.

Ergänzung: Weitere Stimmen zum Buch

Nachtrag: Originalzeichnung von Fauci aus seinen E-Mails, reproduziert auf S. 371 von Kennedys Buch (US-Ausgabe), öffentlich gemacht von der „New York Post am 5.6.2021


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