Wellcome Trust, AstraZeneca und Eugenik

Ich hatte mich hier mit dem Eugenik-Thema in Bezug auf die WHO befasst und bei der Vorstellung von Bill Gates das Thema ebenfalls angesprochen. In diesem Zusammenhang hatte ich auch die Verbindung der Gates Foundation mit dem britschen Wellcome Trust erwähnt.

Der Wellcome Trust ist eine 1936 gegründete Londoner Treuhandgesellschaft, die mit einem Vermögen von etwa 30 Mrd. Euro medizinische Forschung fördert. Sie geht zurück auf Henry Wellcome, einen US-Bürger, der 1880 zusammen mit Silas Burroughs in London die Pharma-Firma Burroughs, Wellcome & Co gegründet hat. Wellcome Plc wurde 1995 von Glaxo übernommen, die sich in GlaxoWellcome und später in GlaxoSmithKline umbenannte.

Wellcome nennt als Herausforderungen die geistige Gesundheit, Infektionskrankheiten und das Klima. Wellcome war 2017 Mitbegründer der Coalition for Epidemic Preparedness Innovation (CEPI). Im März 2020 gründete Wellcome zusammen der Bill & Melinda Gates Foundation und Mastercard den COVID-19 Therapeutics Accelerator (CTA), der Finanzmittel zur Verfügung stellt, um die Entwicklung von Covid-19-Therapien zu beschleunigen. Wellcome betreibt außerdem das Wellcome Sanger Institute mit dem Wellcome Genome Campus. Das Sanger Centre wurde 1992 gegründet zur Sequenzierung des menschlichen Genoms.

Zwar wird auf den Web-Seiten von Wellcome nirgends explizit auf Margaret Sanger verwiesen, die 1921 American Birth Control League gegründet hat zur Verbreitung eugenischer Worte und Taten in den USA. Aber es handelt sich bei „Sanger“ unzweifelhaft um eben jene Margaret Sanger, die als Begründerin der modernen Eugenik-Bewegung in den USA gilt. Weiter unten wird die Nähe des Wellcome Trust zur Eugenik noch explizit herausgearbeitet. Sanger war auch Mitglied der britischen Eugenics Society.

Die britische Eugenics Educational Society wurde 1907 auf Initiative von Francis Galton (1822-1911) und der Sozialreformerin Sybil Gotto gegründet. Sie wurde 1926 in „Eugenics Society“ umgetauft. Ziel war die Förderung der eugenischen Lehre. Zur kleinen Organisation gehörten Angehörige der Mittelschicht, Ärzte, Wissenschaftler, Autoren, Politiker usw., etwa auch H.G Wells und der ehemalige britische Premierminister Winston Churchill, sowie Mary Stopes, britische Frauenrechtlerin und Verfechterin von Geburtenkontrolle. Die Organisation war in verschiedene Gesetzgebungsverfahren eingebunden, so etwa in den „Mental Deficiency Act“ von 1913, der die Ansonderung von sogenannten Geisteskranken vorsah.

Die ideologische Ausrichtung verschob sich im Laufe der Zeit zwar weg von der Rassen-Fokussierung, aber als Grundgedanke blieb der Gesichtspunkt sozialer Auslese. Die von der Eugenics Society herausgegebene Eugenics Review benannte etwa die Aufgabe der für 1961 geplanten Konferenz der Vereinigung darin, Margaret Sanger zu ehren und beschrieb die drohende Bevölkerungskrise als „Quantität bedroht Qualität“.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Eugenik wegen ihrer Nähe zur Nazi-Ideologie in Misskredit, die „British Eugenics Society“ benannte sich 1989 um in „Galton Institute“ um. David J. Galton, Mitglied des Galton Institute, schrieb in seinem Buch "Eugenics: The Future of Human Life in the 21st Century" (2002), dass das „Human Genome Mapping Project“ die Möglichkeiten der Eugenik enorm erweitert hat durch die Entwicklung leistungsfähiger Werkzeuge zur Manipulation der DNA. Jetzt könne man sowohl die Bevölkerungszahl steuern als auch die Genom-Qualität verbessern (siehe auch hier!).

Hier schließt sich der Kreis zu den Genom-Aktivitäten von Wellcome und seinem Sanger Centre. Zahlreiche personelle Verflechtungen belegen die Nähe von Wellcome und dem Galton Institute zudem. Auch bewahrt die Bibliothek von Wellcome für das Galton Institute umfangreiche historische Literatur hinsichtlich der Eugenik-Bewegung auf.

Ein langjähriges prominentes Mitglied des Galton Institute war bis zu seinem Tode 2018 David Weatherall. Weatherall wiederum war der Doktorvater von Adrian Hill und sein Chef, als Hill am Weatherall Institut immunogenetische Forschungen in Afrika durchführte. Hill ist einer der Entwickler des AstraZeneca-Impfstoffs gegen Covid-19. Hills Internet-Seite beim Wellcome Center for Human Genetics benennt Rasse und Genetik als zentrale Themen seiner Forschungsarbeit mit der Frage, welche Rolle genetische Faktoren in Afrika bezüglich der Ansteckung mit bestimmten Infektionskrankheiten spielen. Die Nähe von Adrian Hill zur Eugenik zeigt auch, dass er 2008 auf der Tagung des Galton Institute zur Feier des hundertsten Geburtstags der Institution sprach.

Damit schließt sich ein weiterer Kreis – Hill/AstraZeneca, Wellcome Trust und Galton Institute, alle sind der britischen Eugenik eng verbunden.

Auch mit dabei, die Gates-Foundation. Sie unterstützte die Universität Oxford und „an-Institute“ im Lauf der zurückliegenden zehn Jahre mit mehr als 250 Mio. Dollar. Sie will über die von ihr gegründete und finanzierte Global Alliance for Vaccine Initiative (GAVI) den Oxford-AstraZeneca COVID-19 Impfstoff in Schwellenländern in Akfrika und Asien vertreiben. Der Impfstoff eignet sich wegen seiner relativ geringen Herstellungskosten von etwa 5 Dollar und seiner relativ geringen Anforderungen an Kühlung und Handling besonders gut dafür. Inwieweit er sich auch noch für andere Dinge gut eignet, lassen wir hier mal außen vor. Man habe sich hunderte von Millionen Dosen gesichert, heißt es seitens der GAVI.

Natürlich wird heute, wenn überhaupt, dann sehr viel „vornehmer“ über Eugenik und ihre Ziele gesprochen als noch vor dreißig, vierzig Jahren. Aber die personellen, geistigen und institutionellen Verbindungen zu den eugenischen Wurzeln sind nach wie vor vorhanden und lebendig. Und es liegt nahe, dass ein Zusammenhang besteht zu den Covid-19-Impfstoffen. Diesem Zusammenhang möchte ich in einem weiteren Artikel nachgehen.

[Unter Verwendung von Material aus „Developers of Oxford-AstraZeneca Vaccine Tied to UK Eugenics Movement“]

Ergänzung:
(18.7.21) Jeremy Farrar, Direktor des „Wellcome Trust“, Chris Elias, bei der Gates Foundation Präsident der Abteilung für „Globale Entwicklung“, zuständig unter anderem für „Impfstoff-Auslieferung“, und Christian Drosten sind (neben anderen) seit 2017 Mitglieder eines Gremiums, das die Bundesregierung in Fragen „internationaler Gesundheitspolitik“ berät.

Der deutsche Ministerialbeamte Rottmann-Großner hatte der Bundesregierung auf seinen heutigen Posten als Leiter der Unterabteilung für Gesundheitssicherheit des Gesundheitsministeriums im Februar 2020 die Lockdown-Maßnahmen empfohlen. Ein Jahr zuvor hatte er als deutscher Vertreter an einem hochrangig besetzten Pandemie-Planspiel teilgenommen, das von privat finanzierten US-Institutionen organisiert worden war.

Anzunehmen ist, dass Rottmann-Großner spätestens seit diesem Planspiel im Februar 2019 eine persönliche Verbindung zu Personen wie Chris Elias, Tim Evans, Jeremy Farrar oder Beth Cameron (siehe hier und hier) unterhält. Diese Verbindung ist insbesondere deshalb anzunehmen, da Deutschland nach dem Willen dieser Akteure international eine „Vorreiterrolle“ bei der „globalen Gesundheitspolitik“ übernehmen soll. Daher auch deren Funktion als Berater der Bundesregierung in Fragen „internationaler Gesundheitspolitik“.

Die erwähnten Personen sind allesamt Funktionsträger, die man zum globalen Führungszirkel der „Pandemic Preparedness“ zählen darf.

Tim Evans, Mitgründer der Impfallianz GAVI, war ehemals Mitarbeiter der Rockefeller Foundation, von 2003 bis 2010 in der Führungsebene der WHO sowie von 2013 bis 2019 bei der Weltbank als Direktor für Gesundheit, Ernährung und „Population Global Practice“ tätig.

[nach Multipolar-Magazin]

Nachtrag:
(17.9.21) Auf dem Höhepunkt der 2009er H1N1-Pandemie trafen sich am 5. Mai in New York US-Milliardäre (u.a. David Rockefeller, Warren Buffett, George Soros, Michael Bloomberg, Ted Turner, Oprah Winfrey). Sponsor dieses später so genannten „Good Club“ war Bill Gates, das Wall Street Journal titelte dazu: “Billionaires Try to Shrink World’s Population”. Der Fokus lag nicht wie etwa bei „Planned Parenthood“ auf einem langsameren Wachstum der Weltbevölkerung, sondern auf deren Reduktion. Im Februar 2010 sagte Bill Gates in einem Video (ab 4:21): „Die Welt hat heute 6,8 Mrd. Menschen. Das geht auf neun Milliarden zu. Wenn wir einen wirklich guten Job hinsichtlich neuer Impfungen, Gesundheitswesen und reproduktiver Gesundheits-Dienstleistungen machen, könnten wir diese Zahl vielleicht um zehn bis 15% reduzieren." (Siehe auch hier!)

Im April 2009 hatte Prof. Neil Ferguson vom Imperial College London (großzügig unterstützt von der Gates Foundation) vorhergesagt, dass 40% der Bevölkerung in Großbritannien vom H1N1-Erreger (Schweinegrippe) infiziert werden könnte. Derselbe Ferguson sagte im März 2020 auf Basis eines weiteren „Modells“ voraus, dass es 600.000 „Corona“-Tote geben könnte. Und aktuell warnt der Herr vor einer nächsten Welle und tüftelt an einem dritten Modell, mit dem ein weiterer Lockdown gerechtfertigt werden könnte.

In "Is Worldwide Depopulation Part of the Billionaire's Great Reset" stellt Prof. Michel Chossudovsky dazu fest: Dieselbe Gruppe von Milliardären, sie sich im Mai 2009 getroffen haben, um über die Reduktion der Weltbevölkerung zu sprechen, sind aktiv involviert in das Design der weltweiten Lockdown-Maßnahmen im Rahmen der Covid-Krise, die mRNA-Impfungen und in den „Great Reset”.

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