Immer stärkere Hetze gegen Ungeimpfte – warum?

Bis vor kurzem wurde von der Berliner Politik noch beteuert, eine Impfpflicht werde es nicht geben. Jetzt werden diesbezügliche Forderungen aus (fast) allen Parteien immer lauter. Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.

Um die Leute zur Impfung zu treiben, werden Drohkulissen aufgebaut. Das gipfelt in der Forderung von Merz, am Arbeitsplatz „2G“ einzuführen. Das ist ein Arbeitsverbot für Ungeimpfte, selbstverständlich haben sie auch keinen Lohnanspruch mehr, sollen sie doch verrecken.

Merz ist nicht nur Kandidat für den CDU-Vorsitz, er hat auch intensive Verbindungen zu BlackRock, dem größten Vermögensverwalter der Welt. BlackRock macht schon eine zeitlang auf "grün", stellt sich als ökologisch-finanzieller Vorreiter beim Klimaschutz dar. Eine interessante Verbindung von asozialer Forderung und Kampf gegen den Klimawandel!

Experten und Politdarsteller bezeichnen Ungeimpfte als Schwurbler, Corona-Leugner, als Ignoranten, als egoistisch und unsolidarisch. Die Quantitätsmedien transportieren das in jedes Wohnzimmer und setzen noch eins drauf (s.u.!).

Der allenthalben ausgerufene Krieg gegen das Virus ist auf Dauer zu abstrakt. Es wird ein greifbarer Feind gebraucht. Das sind die Ungeimpften. Diese Minderheit bedroht den gesunden Volkskörper, so das Narrativ. Das ist ein bekannter Trick – was im NS-Faschismus die die arische Rasse gefährdenden Untermenschen waren, sind jetzt die Ungeimpften.

Die seit der Jahrtausendwende gehäuft auftretenden Krisen gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Art (siehe etwa hier!) haben die Fundamente der eingefahrenen politischen Verhältnisse ins Wanken gebracht. Abnehmende Wahlbeteiligungen, schwindende Zustimmung zu den sogenannten Volksparteien, zunehmende Spannungen innerhalb der Bevölkerung, das alles sind beredte Zeichen.

Der innere Kreis der globalen Macht, die Mitglieder der globalen Geldelite mit Milliarden-Vermögen sehen den Ausweg nunmehr in autoritären staatlichen Strukturen. Das auch vor dem Hintergrund, dass schwere wirtschaftliche Krisen und damit verbunden soziale Unruhen zu erwarten sind – oder glaubt jemand, die Wirtschaft sei seit der Finanzkrise stabiler und effektiver geworden?

Die NS-Diktatur überwand die politische Krise der Weimarer Zeit durch einen Totalitarismus à la „Führer befiehl, wir folgen“. Heutzutage wird auf eine zentrale Figur à la Hitler (oder Stalin oder Franco oder Mussolini oder Salazar oder…) verzichtet – und ein Trump hat sich zunächst einmal nicht bewährt. Stattdessen wird auf eine weitreichende Entpolitisierung, bzw. eine Ent-Solidarisierung (siehe hier!) gesetzt, woran die sogenannten sozialen Medien einen entscheidenden Anteil haben. Da reichen weniger offensichtliche Methoden von Zensur und Unterdrückung.

Was die Herrschenden aber dennoch brauchen, ist uniformes Handeln der Mehrheit entland der ausgegebenen politischen Linien. Dies wird im aktuellen Kontext erreicht durch die Schaffung eines konkreten Feindbildes, die Gruppe der Ungeimpften. Ihr mahnendes Beispiel und ihre gerechte Strafe ist die öffentlich spür- und sichtbare Ausgrenzung durch Verweigerung demokratischer Grundrechte. Das ist zugleich eine Ablenkung von den zugrundeliegenden machtpolitischen Schachzügen der herrschenden Elite.

Damit kein Mitglied des gesunden Volkskörpers auf die Idee kommt, an der ganzen Inszenierung zu zweifeln, wird ihr der Anstrich gegeben, dass nur Experten und Spezialisten in der Lage sind, die Situation beurteilen zu können. Aber so wie man beim Aufkommen Hitlers kein Völkerkundler zu sein brauchte, um zu erkennen, wohin es geht, so braucht man auch heute kein Virologe zu sein, um die gesellschaftlichen Entwicklungen klar zu sehen. Der gesunde Menschenverstand reicht.

Hinzu kommt, dass die als Allheilmittel gepriesene Impfung auf tönernen Füßen stößt. Sie schafft womöglich einen nicht-sterilen, hoch spezialisierten Schutz von kurzer Dauer – aber Geimpfte können sich anstecken und ihrerseits andere infizieren, genau wie die Ungeimpften (siehe hier!). Selbst der Regierungsvirologe Drosten hat mittlerweile eingestanden, dass es keine Pandemie der Ungeimpften gibt. Die Mär von der Pandemie der Ungeimpften bleibt dennoch eine weiterhin gerne erzählte Lüge.

Aber nicht nur, dass die Gen-Impfungen nicht wirklich schützen, sie haben eine solche Fülle an Nebenwirkungen, dass insbesondere bei jüngeren Altersgruppen das Risiko schwerer Nebenwirkungen das schwerer Krankheitsverläufe aufwiegt (siehe hier!). Je mehr sich das herumspricht, desto stärker muss davon durch Druck auf die Ungeimpften abgelenkt werden. Sie müssen dastehen als die Wurzel allen Übels.

Besonders pervers wird der Druck auf die Ungeimpften, wenn behauptet wird, die Intensivstationen liefen mit Ungeimpften voll. Erstens – es stimmt nicht, sie sind bezogen auf das gesamte Land weder mit Geimpften, noch mit Ungeimpften überfüllt (siehe die aktuelle Entwicklung hier!). Und zweitens ist dazu folgendes zu sagen. Das DIVI-Register teilt in seiner Auslastungsstatistik der Intensivplätze den Impfstatus nicht mit. Entweder kennt man ihn nicht (was sehr unwahrscheinlich ist) oder man verheimlicht ihn. Zweitens wurde der Bestand an betriebsbereiten Intensivplätzen seit August 2020 ein Viertel reduziert. Drittens sieht die Regierung keine Notwendigkeit, die Intensivkapazität auszubauen. Wenn es eine Notlage geben sollte, dann liegt das also erst einmal am gezielten Abbau von Kapazitäten. Zudem ist bekannt, dass in vielen Krankenhäusern Patienten mit unbekanntem Impfstatus als ungeimpft klassifiziert werden, was der Mär der Pandemie der Ungeimpften Nahrung gibt.

Den vorläufigen Gipfel der Hetze gegen Ungeimpfte hat eine ARD/MDR-Moderatorin in einem Kommentar in den ARD-Tagesthemen markiert. Sie unterstellte Ungeimpften pauschal eine Mitschuld an der aktuellen Corona-Situation und eine Mitverantwortung an tausenden Opfern der aktuellen Corona-Welle. Es hagelte Anzeigen u.a. wegen Volksverhetzung.

Lesenswert:
Rudolph Bauer – The Great Reset Der große Rückfall, Hygienegemeinschaft, Softtotalitarismus und Überwachungskapitalismus – ICI, pad – pad-verlag (ISBN 978-3-88515-335-1)

Ergänzung:
Ein Aspekt am Rande: Die Ungeimpften sind die Kontrollgruppe im Massenexperiment der mRNA-„Impfstoffe“. So lange es diese noch gibt, gibt es Vergleichsmöglichkeiten, auf Grund derer man Wirkung und Schaden dieser Stoffe beurteilen kann. Ist die Kontrollgruppe erst minimiert oder verschwunden, weil geimpft, gibt es diese Vergleichsmöglichkeit nicht mehr. Jedenfalls nicht für die breite Öffentlichkeit (mag sein, dass bestimmte Impfstoff-Chargen gezielt ohne Wirkstoffe sind, dann hat der Hersteller seine (geheime) Kontrollgruppe).

Lesenswert: "Ist die Sorge um eine Überlastung des Gesundheitssystems begründet?"

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