Dauerpanik und Chaos

Machen Sie einmal folgendes Gedankenexperiment: Sie wollen etwas erreichen, doch ihr Umfeld zieht nicht mit. Wie kommen Sie Ihrem Ziel näher? Sie können versuchen, mit Diskussionen eine Meinungsänderung herbeizuführen. Wenn Ihr Ziel zu weit von den Vorstellungen der anderen weg liegt, werden Sie vermutlich keinen Erfolg haben. Also versuchen Sie es mit einem Schock – ob Sie selbst einen herbeiführen oder einen gegebenen Anlass nutzen, spielt keine Rolle. Wenn dieser Schock „die anderen“ so stark verunsichert, dass sie mehrheitlich in Panik geraten, haben Sie gute Chancen, Ihrem Ziel näher zu kommen.

Übertragen auf die aktuelle „Pandemie“ lösten die unangemessenen Maßnahmen gegen Covid-19 einen solchen Schock aus. Es war das erklärte Ziel der Politik, die Bevölkerung in Panik zu versetzen (siehe Anhang hier!). Dieses Ziel wird mit der täglichen Lüge von den „Neu-Infektionen“, den täglichen Meldungen von Todesfällen „an/mit“ und den sich daraus sozusagen zwangsläufig („wissenschaftlich“) ergebenden Lockdowns konsequent weiter verfolgt.

Die Bevölkerung in zermürbter Agonie träumt vom Ende der „Pandemie“, alles soll so rasch wie möglich wieder so normal wie vorher werden. Das mag auch der Grund dafür sein, warum es immer noch eine breite Akzeptanz für sogenannte „harte Maßnahmen“ und weit verbreitete Sympathien für den bayerischen Corona-Spezi-Helden gibt. Es soll endlich wieder alles so sein wir früher.

Mittlerweile zerfällt die Wirtschaft, und zwar insbesondere jene Teile, die mit dem direkten Kontakt der Menschen untereinander zu tun haben, wie der lokale Handel, Gaststätten, Bildung und Kultur. Der fortschreitende Ruin des Mittelstands gelangt noch nicht ins öffentliche Bewusstsein, weil die Frist zur Meldung von Insolvenz ausgesetzt bleibt. Mehr als 300.000 Unternehmen sind aktuell in finanziellen Schwierigkeiten. Studien zufolge werden 25.000 bis 35.000 Unternehmen derzeit künstlich am Leben gehalten. In der zweiten Jahreshälfte droht ihnen aus mehreren Gründen die Pleite. Eine Pleitewelle betrifft dann auch Gläubiger, Lieferanten, Vermieter usw. – und letztlich über Kreditausfälle auch kleine und mittlere Banken.

Die Folge wird ein Einbruch des allgemeinen Lebensstandards, eine weitere Verödung der Innenstädte, Arbeitslosigkeit und Obdachlosigkeit. Eine die Schuldner entlastende Inflation wird ein übriges tun und zur schleichenden Enteignung der Sparer/Anleihebesitzer führen, die Vorsorge für ihre Alter treffen wollten. So wie früher?

Gleichzeitig mit den immer düstereren Perspektiven für die breite Bevölkerung nimmt die Spekulation an den Finanzmärkten immer weiter zu. Grund ist die von den Zentralbanken losgetretene Geldflut. Die Aktien-Blase zieht immer mehr Kleinanleger an. In den zurückliegenden fünf Monaten war der Zufluss in globale Aktien-Fonds einer BofA-Studie zufolge mit 569 Mrd. Dollar so groß wie in den 12 Jahren davor nicht (452 Mrd. Dollar). Jede Blase platzt – so wie früher.

Die schon jetzt Rekord-hohe soziale Ungleichheit wird weiter zunehmen – und die sozialen Spannungen weiter anwachsen lassen. Dagegen muss der Staat etwas unternehmen. Ein Mittel ist die Isolation der Bürger unter dem Vorwand der „Pandemie“-Bekämpfung, ein anderes ist die Beschneidung der Grundrechte. Nach der Erhebung von IDEA „Global Monitor of COVID-19’s Impact on Democracy and Human Rights“ haben 61% der Länder auf der Welt in Zusammenhang mit Covid-19 Maßnahmen ergriffen, die aus der Sicht von Demokratie und Menschenrechten besorgniserrend sind, weil sie entweder unangemessen, illegal, unlimitiert oder unnötig hinsichtlich der Eindämmung der Infektion sind. Die mit dem Vorwand der „Pandemie“-Bekämpfung immer weiter eingeschränkten Grundrechte und die um sich greifende Zensur, die der Staat über Gesetze wie das zur „Netzwerkdurchsetzung“ an die großen privaten Digitalkonzerne auslagert, werden weiter verschärft werden. Alles so wie früher?

Das alles tangiert „Otto-Normalbürger“ nicht, auch weil ihm durch die Quantitätsmedien permanent das Märchen von der Verbrüderung der Querdenker, Covidioten, Verschwörungstheoretikern und anderen Leugnern mit Nazi-ähnlichen Strömungen aufgetischt wird. Er will sein altes Dasein zurück und folgt allem und jedem, der ihm dieses verheißt. Selbstverständlich haben wir auch mit dem schlauesten Führer noch eine Durststrecke zu überstehen. Wahrscheinlich führt der Weg ins Paradies über einen Finanzcrash nie dagewesenen Ausmaßes, als dessen Lösung uns ein neues Geldsystem „nahe gebracht“ wird. Nicht wie früher.

Nach einem Jahr „Pandemie“ kann ich immer besser verstehen, wie sich das Nazitum in den 1930er Jahren breit machen konnte. Alles was man braucht, ist eine lebensgefährliche Bedrohung (ob real oder nicht spielt keine Rolle, so lange die verängstigte, eingeschüchterte Mehrheit dran glaubt) und eine Führung, die einen (beschwerlichen) Weg in eine glänzende Zukunft verspricht.

Wie war das mit dem Gedankenexperiment im einleitenden Absatz dieses Artikels? Wer ist der, der seine Vorstellungen gegen die Mehrheit durchsetzen will? Meine Antwort dazu finden Sie u.a. hier und hier, die Ideen der obersten Heeresleitung finden Sie hier und hier, ihr verlängerter Arm zur Synchronisation der nationalen Panikmacherei ist die WHO. Meine Meinung zum übergeordneten historischen und psychosozialen Hintergrund habe ich hier dargelegt.

Sie mögen einwenden, die großen Kapitaleigner werden doch nicht so blöd sein und sich selbst ihre schöne Wirtschaft kaputt machen, an der sie so gut verdienen. Erstens wird das Zerschlagen der gegenwärtigen Strukturen die Kapitalkonzentration begünstigen, leistungsfähige, innovative, aber kapitalschwache Mittelständler werden für große Konzerne zum Schnäppchenpreis zu haben sein. Zweitens sorgen die schuldenfinanzierten sogenannten Corona-Hilfsprogramme der Staaten für willkommene zunehmende Abhängigkeit von ihren Kreditgebern, die zugleich die Hauptprofiteure der Geldflut der Zentralbanken sind. Drittens lässt sich die bisherige Art des Wirtschaftens womöglich nicht mehr sehr lange durchhalten. Und bevor die großen Akteure ihre Machtposition verlieren, sorgen sie für Chaos (auch eine Art schöpferische Zerstörung…), aus dem sie dann auferstehen wie Phönix aus der Asche.

Ab einem bestimmten Punkt ist der Zusammenbruch des gegenwärtigen Finanzsystems eine Option. Darauf gehe hier ein: "Ein neues Geldsystem".

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