ID2020 – wir kommen

Heute beginnen bei der WHO in Genf Verhandlungen über ein Abkommen, das die Staaten, die es ratifizieren, verpflichtet, den Pandemie-Vorschriften der WHO Folge zu leisten. Das Abkommen soll 2024 inkraft treten.

Bisher waren solche Leitlinien der WHO lediglich Empfehlungen. Die meisten Länder haben sie dennoch bisher auch ohne formelle Verflichtung umgesetzt. Dazu gehören nicht-pharmazeutische Präventionen (NPIs) wie Maskenpflicht, Lockdowns, soziale Isolierung (Kontaktbeschränkungen) usw. Diese haben sich allesamt als mehr oder weniger nutzlos oder sogar kontraproduktiv erwiesen (siehe etwa hier, auch die dort erwähnten Links; guter Überblick zu Masken-Studien hier!). Auf der pharmazeutischen Ebene geht es um Impfungen und Impfpflicht. Schließlich muss die WHO ja zur Zufriedenheit ihrer Förderer dafür sorgen, das Impfzeug unter, besser in die Leute zu bringen.

Impf-Papst Gates hat neulich erst die australische Regierung als vorbildlich im Kampf gegen Covid gewürdigt. Dort wurde seit fast zwei Jahren eine radikale, ja brutale Zero-Covid-Linie verfolgt mit einer fast völligen Unterbindung des Reiseverkehrs. Die Zahl der Covid zugeschriebenen Todesfälle liegt verhältnismäßig niedrig. Das australische „Modell“ ist allerdings wegen der Insellage und der geringen Dichte der Bevölkerung kaum verallgemeinerbar. Das sieht man auch daran, wie im Zuge der kürzlich erfolgten Öffnung des Landes die Zahl der „Fälle“ und nachfolgend die Zahl der Todesfälle sofort hochgesprungen ist.

Man kann sich lebhaft ausmalen, was es bedeutet, wenn dieses von WHO-Finanzier Gates hochgelobte „Modell“ eines Tages zum Standard gehört und alle Länder über die WHO dazu gezwungen werden. Und dieser Tag dürfte kommen, Gates hat schon vor der nächsten Pandemie gewarnt… und zusammen mit dem Wellcome Trust 150 Mio. Dollar bereitgestellt. Wie umsichtig…

Der deutsche Bundestag will in einem Blitzkrieg mit den drei erforderlichen Lesungen am 16., 17. und 18. März die Impfpflicht in Deutschland verankern. In welcher Form ist noch unklar, aber das ist zweitrangig. In vielen anderen Ländern werden Impfpflichten gerichtlich gekippt oder durch Regierungsbeschluss wieder aufgehoben. Die deutschen Parlamentarier aber scheren sich einen Dreck darum, dass die Covid-Impfung weder steril noch wirksam ist, sondern im Gegenteil eine solche Menge an Nebenwirkungen mit sich bringt, dass sie unter normalen Umständen längst aus dem Verkehr gezogen worden wäre. Angesichts der Sachlage muss auch jeder Laie zu dem Schluss kommen, dass ein solches Vorhaben verfassungswidrig ist.

Und was hat das mit ID2020 zu tun?

Letztendlich geht es nicht um die Impfung an sich. Sie ist in engem Zusammenhang mit dem Impfausweis zu sehen. Der Impfausweis ist gekommen, um zu bleiben. Denkbar ist, dass das Bundesverfassungsgericht nicht umhin kommen wird, die einmal beschlossene allgemeine Impfpflicht zumindest in Bezug auf Covid zu kippen. Im gleichen Atemzug dürfte es aber dann dem Impfausweis eine zentrale Rolle zuweisen. Mit seiner Hilfe, so die mögliche Argumentation, könne man gerade wegen der Unsicherheit hinsichtlich der Wirksamkeit einer künftigen Impfung (gegen was auch immer, Hauptsache Pandemie) mögliche „Überträger“ schnell isolieren und so die Ausbreitung einer Pandemie wirksam kontrollieren. Dann sollte das BVG aber auch gleich den Weg für die Einrichtung von Konzentrationslagern für Infizierte (und Ungeimpfte) frei machen.

Die WHO hat unter tatkräftiger Mithilfe u.a. der Rockerfeller Foundation und der Gates-Stiftung ein Rahmenwerk für die Schaffung eines internationalen Impfausweises (oder Gesundheitspasses) geschaffen und vor einigen Wochen Aufträge zur Realisierung von Teilen der IT-Infrastruktur hierzu u.a. an die deutsche T-Systems vergeben.

In aller Stille haben jetzt selbst die republikanisch regierten Bundesländer der USA der Schaffung eines national einheitlichen Impfausweises zugestimmt, die ein solches Vorhaben bisher abgelehnt hatten. Ein solches Machwerk, der digitale Impfpass, ist in der Tat das zentrale Ziel der Covid-Veranstaltung der zurückliegenden Jahre. Mit seiner Hilfe kommt die Überwachungs-Agenda ID2020 wieder einen Schritt näher.

Das WEF, überflüssig zu erwähnen, sitzt mit im Boot. Einer der Vorreiter einer umfänglichen digitalen Kontrolle der Bürger ist … die Ukraine. Deren Vize-Premierminister Mykhailo Federov will den „Staat im Smartphone“ haben. Bis 2024 sollen alle Regierungsdienste online verfügbar sein. Ein Fünftel soll automatisch funktionieren ohne menschliche Beteiligung. Zugleich soll ein elektronischer Reise-Pass eingeführt werden, der auch als Identitätskarte funktioniert, wenn man sich etwa bei einer Polizeikontrolle im Rahmen von Quarantänen und dergleichen ausweisen muss (siehe hier!).

Unterdessen hat das WEF eine 46-seitige Studie zur Rolle künftiger Intermediäre erstellt. Es sei doch aufwendig und fehlerträchtig, wenn man sich immer wieder mit unterschiedlichen Verfahren und Passwörtern bei allen möglichen Diensten ausweisen müsse, heißt es treuherzig. Also sollen Intermediäre alle (erforderlichen) Daten des Nutzers bekommen, der dann einmalig festlegt, was mit seinen Daten in jedem Einzelfall geschehen soll. Ein wirklich guter Vorschlag…

Auch die Bundesregierung wird nicht umhin können, die noch verbliebenen Covid-Restriktionen fallen zu lassen. Die "epidemischen Notlagen" der Bundesländer laufen nach und nach aus. Wer glaubt, dann sei jetzt alles wieder gut, sollte nochmal nachdenken.

Von grundlegender Bedeutung sind nicht irgendwelche Lappen vor dem Gesicht oder irgendwelches "G". So lange der digitale Impfausweis Bestand hat ist nicht viel erreicht.

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