Ab Montag: Ungeimpfte = Abschaum

Ab der kommenden Woche entfallen die kostenlosen Antigen-Tests. Es werden Preise von bis zu 40 Euro aufgerufen für einen Test, der Ungeimpften möglicherweise mal einen Zugang in ein Lokal verschafft, aber die weitaus meisten Veranstaltungen sind dennoch tabu.

Die Veranstalter möchten aus eigenem Interesse heraus wieder ein volles Haus haben, und das ist eben nur mit der „2G“-Regelung möglich, nach der es hinsichtlich Geimpften und Genesenen keine Einschränkungen gibt. Das ist verständlich, dient aber genau dem, was regierungsseitig beabsichtigt ist, nämlich die Spaltung in der Gesellschaft voranzutreiben.

Das seit eh und je für seine hochqualitativen Statistiken bekannte RKI nimmt passend dazu nun an, dass die Impfquote doch höher sein könnte als zuvor berichtet. Jetzt geht man davon aus, dass bis zu 68% mindestens einmal und bis zu 65% doppelt geimpft sind. Die Betriebsärzte seien schuld – nur etwa die Hälfte hätten Impfungen gemeldet, auch manche Hausarztpraxis habe wohl geschlampt.

Die Botschaft an die Ungeimpften: Ihr seid eine lächerliche Minderheit, auf Euch kommt es nicht an, verkriecht Euch irgendwo, das Leben geht ohne Euch weiter. Wie war doch noch das Versprechen von Kanzleramtsminister Braun? Wenn alle Bürger ein Impfangebot erhalten hätten, wurden alle Corona-Restriktionen fallen. Nun ja, es war leer, dieses Versprechen, eines von vielen in dieser sogenannten Pandemie. Es wäre auch eine Lüge, wenn er seine wahren Absichten vorher gedacht hätte – frei nach Oliver Hassenkamp „Wer lügt, hat die Wahrheit immerhin gedacht“. Was vermutet werden könnte.

Es wäre meiner Meinung nach ein Gebot der Fairness, wenn Veranstalter ihre Events wechselweise auch in einer Form anbieten, die Ungeimpften den Zugang ermöglicht. Das gilt natürlich auch für alle anderen Lokalitäten. Plakate auszuhängen, die 3G- oder 2G-Politiker als unerwünscht bezeichnen, ist gut und schön. Wenn die Lokalitäten dann aber durchgängig ihre Gäste nach 2G aussortieren, ist das wenig glaubwürdig.

Zeitlich passend erscheint ein Gutachten eines renommierten Verfassungsrechtlers, wonach die Benachteiligungen der Ungeimpften durch die 2G- und 3G-Regeln sowie durch die Vorenthaltung einer Quarantäneentschädigung verfassungsrechtlich nicht zu rechtfertigen und sofort aufzuheben sind – sehen Sie bitte hier!.

Nachtrag:
(12.10.21) Die Ärztezeitung meldet: "Laut einer neuen Erhebung des Robert Koch-Instituts (RKI) ist in der Erwachsenenbevölkerung von einem Anteil mindestens einmal Geimpfter von bis zu 84 Prozent und einem Anteil vollständig Geimpfter von bis zu 80 Prozent auszugehen."

(15.10.21) Die Zahl der Impfdurchbrüche mit schweren gesundheitlichen Folgen steigt in Deutschland schnell an: "2G-Farce – Impfdurchbrüche steigen schnell an"

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