Studie: Natürliche Immunität bei Covid herausragend

Der Schutz durch den mRNA-Impfstoff vor Covid ist viel schwächer als die natürliche Immunität und nimmt sehr schnell ab, so das Ergebnis einer großen neuen israelischen Studie mit fast sechs Millionen Menschen. Und: Wenn man eine natürliche Immunität hat, scheint es nutzlos zu sein, sich impfen zu lassen.

Nachfolgend eine freie Übersetzung einer Auswertung durch Alex Berenson, ehemals Gesundheitsreporter der NY Times:

Während der Covid-Welle im Sommer infizierten sich mehr als 140.000 Israelis, die zwar geimpft waren, aber keine Auffrischungsimpfung erhalten hatten. Anders ausgedrückt: In nur zwei Monaten infizierte sich etwa einer von 20 geimpften Israelis mit Sars-Cov-2.

Die natürliche Immunität, der Schutz nach Infektion und Genesung, hält lange an, wie die Studie zeigt. Genesene waren mehr als ein Jahr danach besser vor dem Virus geschützt als Menschen, deren Impfung drei Monate zurücklag. Bei schweren Infektionen war der Unterschied noch größer.

Geimpfte Personen erkrankten mehr als fünfmal so häufig an schweren Infektionen wie Personen mit natürlicher Immunität. Nur 25 von etwa 300 000 Israelis mit natürlicher Immunität erkrankten in der Sommerwelle an einer schweren Covid-Infektion – im Vergleich zu fast 1 400 geimpften Israelis.

Der Unterschied resultiert nicht aus Altersunterschieden zwischen geimpften und geimpften Personen. Menschen über 60 profitierten sogar mehr von der natürlichen Immunität als von der Impfung als jüngere Menschen.

Die Studie zeigt auch, dass die Verabreichung einer Impfstoffdosis an Menschen mit natürlicher Immunität die Infektionsrate bei dieser Gruppe kaum senkte, was die Frage aufwirft, warum sie überhaupt geimpft werden sollten.

Eine Auffrischungsimpfung senkt das Infektionsrisiko etwa auf das Niveau des Spitzenschutzes durch natürliche Immunität – aber da der Studienzeitraum im September endete, kann sie keine Aussage darüber machen, wie lange dieser Schutz anhalten wird.

Alle diese Ergebnisse stammen aus einer Datenbank über Covid-Infektionen unter fast sechs Millionen Israelis im August und September, dem Höhepunkt der vierten Covid-Welle in Israel. Die Datenbank enthält Informationen über praktisch jeden Israeli über 16 Jahren, der vollständig geimpft war oder zuvor eine Covid-Infektion hatte.

Die Arbeit mit dem Titel "Protection and waning of natural and hybrid COVID-19 immunity" (Schutz und Abschwächung der natürlichen und hybriden COVID-19-Immunität) ist derzeit als Vorabdruck verfügbar. Sie umfasst Daten zwischen dem 1. August und dem 30. September.

Im Titel der Arbeit wird das Nachlassen der Impfstoffimmunität nicht erwähnt, obwohl die präsentierten Zahlen die Schwere des Problems deutlich machen. Eine solche Scheu ist bei Forschern, die schlechte Nachrichten über Covid-Impfstoffe präsentieren, üblich – sie bieten die Daten an, heben sie aber nicht hervor, so Berenson.

Israel hat ausschließlich den mRNA-Impfstoff von Pfizer verwendet, hat vor fast allen anderen Ländern mit Massenimpfungen begonnen und verfügt über eine ausgezeichnete Datenbank für das Gesundheitswesen. Daher verfügt das Land auch über die besten Informationen zur Wirksamkeit der Impfungen, die Daten sind weitaus vollständiger als z.B. die der USA.

Das Scheitern der Impfung im Sommer in Israel -nach einem offensichtlichen Erfolg im Frühjahr- hat ein ähnliches Muster in den Vereinigten Staaten und Europa und eine ähnliche verzweifelte Kampagne für Auffrischungsimpfungen indiziert.

In dieser Arbeit untersuchten die Forscher die Infektionsraten in fünf verschiedenen Gruppen von Israelis: Diejenigen mit natürlicher Immunität, diejenigen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten hatten, diejenigen, die geimpft waren, aber keine Auffrischungsimpfung erhalten hatten, diejenigen mit natürlicher Immunität, die auch einen Impfstoff erhalten hatten, und diejenigen, die sich nach einer Impfung infiziert hatten. Ungeimpfte Israelis ohne natürliche Immunität wurden ausdrücklich ausgeschlossen, weil es in Israel nur sehr wenige davon gibt und sie „nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung" sind.

Die Forscher bestreiten damit ausdrücklich die Gültigkeit des Vergleichs, den die Impfbefürworter anstellen, wenn sie die Covid-Raten zwischen geimpften und ungeimpften Menschen in Ländern mit hohen Impfraten vergleichen, so Berenson.

Die Forscher fanden heraus, dass die mit Abstand höchsten Infektionsraten bei Personen auftraten, die mindestens sechs Monate zuvor geimpft worden waren. Bei ihnen lag die Wahrscheinlichkeit einer Infektion pro Monat bei fast 3% (die Forscher geben die Zahl mit 89 pro 100.000 „Personentagen" an).

Die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren, war bei diesen Personen viermal so hoch wie bei frisch Geimpften. Die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren, war siebenmal so hoch wie bei Personen, die sechs bis acht Monate zuvor eine natürliche Immunität gegen eine Infektion erworben haben, und dreimal so hoch wie bei Personen, die mehr als ein Jahr zuvor eine natürliche Immunität gegen eine Infektion hatten.

Auswahl weiterer Ergebnisse (die Studie enthält eine vollständige Tabelle der Ergebnisse):

Die Forscher fanden heraus, dass eine einzige Impfdosis bei Menschen mit natürlicher Immunität vorübergehend einen starken Schutz bietet. Doch nach sechs Monaten war der Vorteil auf einen Wert innerhalb der statistischen Fehlermarge geschrumpft. Mit anderen Worten: Die so genannte hybride Immunität schien nach sechs Monaten kaum noch zu existieren – die natürliche Immunität bot weiter Schutz.

Nahezu jeder Fall einer schweren Erkrankung in der Datenbank -fast 1.400 der rund 1.600 Fälle- trat bei geimpften, aber nicht „geboosterten“ Personen auf. Somit scheinen Auffrischungsimpfungen schwere Erkrankungen deutlich zu reduzieren. Allerdings endet die Studie weniger als zwei Monate nach Beginn des Auffrischungsprogramms (Anfang August), also zu einem Zeitpunkt, an dem die Wirksamkeit der Auffrischungsimpfung am höchsten sein sollte.

Schließlich zeigt die Studie, dass Personen, die geimpft worden waren, und sich dann infiziert und erholt hatten, sechs Monate später mit größerer Wahrscheinlichkeit erneut infiziert wurden als diejenigen, die nur eine „reine" natürliche Immunität hatten. Dieser Befund beruht zwar nur auf einer kleinen Zahl von Fällen, ergänzt aber andere besorgniserregende Daten, die darauf hindeuten, dass die mRNA-Impfung auf lange Sicht unser Immunsystem schwächen und den Aufbau eines lebenslangen Schutzes gegen Covid erschweren könnte, so Berenson.

Ergänzung:
Verlauf von Inzidenz, neuen Tpdesfällen, Hospitalisierungen und Impfquote

Nachtrag:
(19.1.22) Die deutsche Bundesregierung hat jetzt in einem willkürlichen Akt erklärt, dass der Genesenen-Status nur noch drei Monate gilt (vorher sechs). Ein paar Tage früher hat die Schweiz den Status auf ein Jahr verlängert. Nichts zeigt besser die Gesinnung der "Ampel" – mit allen Mittel will man die Bürger zur "Impfung" pressen. Darin kommt aber auch die technokratische Einstellung zum Ausdruck, die natürlichen Vorgänge taugen nichts, es muss mit künstlichen Mitteln nachgeholfen werden.

(21.1.22) Eine neue Studie der amerikanischen CDC zeigt u.a.: Bei Personen, die sich mit einer früheren Variante des Coronavirus infiziert hatten, aber nicht geimpft worden waren, war die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Virus anzustecken, 15 bis 29 mal geringer, nachdem sich die Delta-Variante in der zweiten Hälfte 2021 zur vorherrschenden Coronavirus-Variante entwickelte. Zu ähnlichen Ergebnissen kommen Untersuchungen in Dänemark, wo eine langanhaltende Immunität nach einer früheren Infektion festgestellt wurde. Die Antikörper-Level sind auch nach einem Jahr noch hoch, das ist etwa bei den experimentellen "Impfstoffen" nicht der Fall.

(31.1.22) Das Paul-Ehrlich-Institut hat vor wenigen Tagen eine Studie veröffentlicht, nach der die untersuchten Probanden eine mindestens 430-tägige Immunität aufwiesen. Der Zeitraum ist nur deswegen auf 430 Tage begrenzt, weil es keine Teilnehmer mit länger zurückliegenden Infektionen gab. Siehe hier!

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