Von Reichsbürgern zur Abrissbirne der Ampel

Da sind wir ja gerade nochmal davon gekommen. Dank eines entschlossenen Einsatzes der „Ordnungskräfte“ wurde eine Revolution durch Reichsbürger in letzter Minute verhindert. Allerdings frage ich mich, ob das schlimmer wäre als das, was wir zurzeit in Gestalt der Ampel haben. Ist nur eine Frage…

Interessant, dass die Quantitätsmedien bereits einige Tage vor dieser Spezialoperation informiert waren über das, was geplant war. Ein schönes Schauspiel wurde uns da vorgeführt, eine Rentnertruppe in Handschellen, 3.000 Einsatzkräfte haben uns vor dem schlimmsten bewahrt. Und ein Leibhaftiger (Prinz) als Rädelsführer.

Ob dieser Tragikomödie tritt der Mord an einem Mädchen in Illerkirchberg in den Hintergrund. Täter – Migrant. Politiker in Berlin und in Baden-Württemberg tun alles, um eine Diskussion über die Verantwortung der Migrationspolitik für solche Gewalttaten zu unterdrücken. Und die Medien leisten dabei Schützenhilfe. So war es etwa für die Dame Dunja Hayali, ZDF, wichtig, zu zwitschern: „Täter – Mann“. Da wird in Medien- und Politiker-Kommentaren dann auch mehr oder weniger offen einer zum Rassisten gemacht, der nach den Hintergründen der Tat fragt.

Demnächst darf man wohl nur noch die Opfer der Nazi-Diktatur betrauern, aber nicht mehr danach fragen, wer die Täter waren. So geht geschichtliche und politische Aufarbeitung heute. Und das deckt sich doch sehr gut mit verschiedenen Aktionen der Ampelmännchen und Ampelfrauchen, unsere geschichtlichen und kulturellen Bezüge zu unterdrücken. Hier tun sich die Grünen besonders hervor, siehe etwa Frau Roth, siehe Frau Baerbock. Das Laissez-faire der Migrationspolitik wirkt in dieselbe Richtung.

Das ist wie bei einer Pflanze – kappt man deren Wurzeln, wird sie schwach, geht vielleicht ein. Historische Entwurzelung einer Gesellschaft macht diese besonders anfällig für alle möglichen Einflüsse. Die Ukraine mag da ein Beispiel sein: Seit Jahrhunderten wird das Gebiet ruhelos hin und her gerissen zwischen externen Mächten. Das Ergebnis ist ein Land mit bedeutenden faschistischen Strömungen, das korrupteste Land Europas und insgesamt so labil, das es sich voll und ganz für imperiale ausländische Interessen einspannen lässt.

Vom Hölzchen aufs Stöckchen… Ein weiteres Stöckchen – unsere Fußball-Nationalmannschaft. Erst wollten sie mit der Regenbogenbinde antreten (wozu brauchen Männä eigentlich Binden?). Als die Fifa ihnen das vermasselt hat, haben sie gleich ihren Anvertrauten eingekniffen. Dafür hat Frau Faeser dann eine „OneLaugh“-Binde getragen. Fragen Sie mich jetzt nicht… Und dann ist diese glorreiche Elf in der Vorrunde rausgeflogen, wie schon vier Jahre zuvor, ausgerechnet in Russland. Hat in diesem Falle nicht so funktioniert mit dem deutschen Wesen, an dem die Welt genesen soll. Aber moralisch sind wir schon jetzt Weltmeister.

Irgendwie läuft es in der Politik wie im Fußball. Bis Mitte der 2010er Jahre noch halbwegs gut im Geschäft, geht es seitdem mit dem Land nur noch bergab. Die Merkel-GroKo ruhte sich auf der Agenda 2010 von Schröder aus, die das Land nach der Annektion der DDR wieder international wettbewerbsfähig machte. Und gleichzeitig begann mit dem Aus der Atomenergie bei gleichzeitiger Abhängigkeit von russischem Gas der wirtschaftliche Abstieg. Verschleiert durch die Merkel-Politik auf europäischer Ebene, die den Euro schwach und die deutsche Export-Industrie stark hielt.

Jetzt gilt zukünftig absehbar Deutschland nicht mehr als starkes, sondern als schwaches Glied in der europäischen Kette. International wundert über lacht bis freut man sich über so viel energiepolitische Dummheit und Hybris der deutschen Politik. Und nimmt gerne schnell noch die Milliarden mit, die das Land austeilt, bevor es vielleicht nicht mehr kann. Insbesondere energieintensive Unternehmen investieren hier nicht mehr oder planen sogar den Rückzug. Die deutsche BASF will ein großes Werk in der VR China bauen. Die deutsche Politik hat neben Russland die VR China zum Feind erkoren. Den imperialen Chef, die USA, freut es, es kann doch gar nicht besser laufen.

Ein typisches Muster – nach dem Aufstieg kommt der Fall? Ist das die typische Zyklik des sozialen Geschehens? Deren Ursache oder besser, Begleiterscheinung, ist immer das Denken, man sei wie in der Vergangenheit immer noch der Stärkste, Beste. Das geht regelmäßig schief. Das ist beim Fußball nicht anders. Man muss erst tief fallen, bis man die Realität anerkennen kann und sich dann auf die eigenen Kräfte besinnt und erneut anpackt.

Nur – was sich die Ampel derzeit abhält, kommt mir nicht vor wie eine zyklische Überschätzung der eigenen Lage, sondern eher wie die Abwrackung dieses Landes. Dieses Land hat seine Türen sperrangelweit auf für Leute aus aller Herren Länder. Nicht alle, aber viele kommen wegen der Sozialgeschenke. Das Bürgergeld verstärkt den Anreiz noch (plus fünf Mrd. Euro jährlich, die letztlich der Steuerzahler aufbringen muss). Und wer sich bisher schon mit Hartz-IV eingerichtet hatte, freut sich über die Lohnerhöhung. Warum noch arbeiten?

Statt Flüchtlinge hier zu alimentieren, sollte man sich mal an seine eigene Nase fassen und dabei mithelfen, dass in den Heimatländern wieder Verhältnisse herrschen, die ein auskömmliches Leben dort ermöglichen. Die Politik des Wertewestens hat sehr viel dazu beigetragen, die eigenständige Wirtschaft in den Herkunftsländern zu zerstören. Mit der Migrationspolitik, vor allem mit dem damit verbundenen Laissez-faire wird die Wirtschaft und Gesellschaft hier auf Dauer zerstört.

Ich wundere mich eigentlich nur immer wieder und immer mehr, dass aus dem deutschen Mittelstand kein Aufruhr kommt. Warum wird da nicht rebelliert? Würde man da endlich mal im eigenen Interesse geschlossen auf den Putz hauen, würde keine Spezialoperation von 3.000 Sicherheitskräften helfen wie bei den einigermaßen lächerlichen Reichsbürgern. „Alle Räder…“, kennen Sie die Fortsetzung noch?

Der deutsche Mittelstand, das innovative, flexible Rückgrat der deutschen Industie kommt unter die Räder. Und das entspricht genau dem, was im Rahmen des „Great Reset“ von WEF-Schwab & Co beabsichtigt ist. Für diesen Club der tausend größten Konzerne auf der Welt sind solche Unternehmen das gefundene Fressen. Wer das wirtschaftliche und politische Geschehen zentral kontrollieren will, muss für Konzentration sorgen.

Stattdessen lassen wir uns mit dem Argument der Energieknappheit an der Nase herumführen. Die ist aber nicht urplötzlich über uns gekommen, sondern unsere Regierung hat sie selbst aktiv herbeigeführt (natürlich nur, um Russland zu bestrafen). Letztlich als Folge der imperialen Politik der USA, deren willfährige Erfüllungsgehilfen die EU und insbesondere Deutschland sind.

Ich glaube also nicht, dass „Hochmut kommt vor dem Fall“ die schlüssige Erklärung für die gegenwärtige Misere ist. Mit der Ampel ist eine Abrissbirne am Werk, die in völliger Borniertheit den relativen Wohlstand dieses Landes zerstört. Dabei ist es egal, ob das bewusst oder unbewusst geschieht. Das ist kein zyklisches auf und ab, das ist Dekadenz in Reinkultur.

Und damit es keiner merkt, werden Fragen nach dem Warum unterdrückt, die geschichtlichen Wurzeln werden gekappt, wird mit dem Gender-Scheiß Ablenkung, Spaltung und Täuschung der Bevölkerung betrieben. Welches Schweinderl, äh, welches Geschlecht hätten’s denn gerne? Und morgen? Was sind schon Naturgesetzlichkeiten? Und Geschenke wie das Bürgergeld sollen sicherstellen, dass die Truppe in Berlin auch weiterhin gewählt wird.

Ergänzung:
"Bürgergeld verstößt gegen Ab- und Anstandsgebot"

Im Cicero steht zulesen, säkulare Religiosität überschwemme als Kollektivismus-Programm die Demokratie und drohe sie zu ertränken. Es brauche daher die Wiederentdeckung des „Ichs“ der Aufklärung, das wachsam ist, nicht „woke“. Wie wahr! Und Kanzler Scholz, von dem man kein Wort des Bedauerns über den Mord in Illerkirchberg gehört hat, richtet das Augenmerk auf den Kampf „gegen rechts“. Thüringens Innenminister Georg Maier behauptete durchsichtig, die Reichsbürger würden sich „mit der AfD, mit anderen rechtsextremistischen Gruppen und mit der Querdenker-Szene» vernetzen“.

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