Noch mehr Zweifel an „Corona“

Nachfolgend zwei weitere Stimmen, die sich kritisch mit der Corona-Hysterie auseinandersetzen.

In einem Interview mit SputnikNews warnt die Virologin Karin Mölling vor verschärften Maßnahmen in Folge der Corona-Krise: „Ich empfinde, was im Moment läuft, ist das, was wir mehr oder weniger jeden Winter erleben. Das war vor zwei Jahren besonders zu erleben, mit Influenza, der Grippe. Wir haben jetzt eine Wintersaison, die ein bisschen verschoben ist. Die Influenza geht schon zurück und SARS-Corona 2 geht noch hoch. Die Ansteckung ist hoch. Aber die Krankheit ist aus meiner Sicht nicht so schlimm wie die Influenza. Sie kriegen jetzt jeden Tag am Morgen mitgeteilt, wie viele SARS-Corona 2-Tote man hat. Sie bekommen aber nicht gesagt, wie viele Influenza schon in diesem Winter infiziert hat und wie viele Todesfälle es dadurch gab. Jede Woche stirbt in Berlin ein Mensch an multiresistenten Keimen. Das sind im Jahr rund 35.000 in Deutschland. Das wird überhaupt nicht erwähnt. Ich bin der Ansicht, dass wir solche Situationen schon mehrfach hatten und dass jetzt in Bezug auf die Maßnahmen der Bogen überspannt wird.“

Im Interview mit wallstreet:online sagt der Toxikologe und Immunologe Prof. Dr. Stefan Hockertz, das Coronavirus Covid-19 lässt sich im Krankheitsbild sehr gut mit der bekannten Influenza vergleichen, also der Grippe. Coronaviren sind nichts Neues, auch die Mutationsfähigkeit von Coronaviren ist bekannt. Über die Letalitätsrate kann man jetzt noch keine sicheren Aussagen treffen, die meisten Länder zeigen jedoch eine mit Influenza vergleichbare Sterberate (und das, obwohl es keine Impfung gegen Covid-19 gibt).

Eine der renommiertesten Fachzeitschriften der Medizin, das „New England Journal of Medicine“ hat wichtige Zahlen zu COVID-19 veröffentlicht und kommt zu dem Schluss: „…dass die klinischen Gesamtfolgen von Covid-19 letztendlich eher denen einer schweren saisonalen Influenza (mit einer Todesrate von etwa 0,1%) oder einer pandemischen Influenza (wie etwa in den Jahren 1957 und 1968) ähnlich sind.“ [siehe auch hier!]

Die erschreckenden Bilder aus Italien und aus Spanien haben zwei mögliche Ursachen. Norditalien hat eine sehr hohe Luftverschmutzung, so dass insbesondere ältere Menschen dort stärker vorgeschädigt sind als in anderen europäischen Regionen. Und zweitens ist die Hygiene in den dortigen Krankenhäusern äußerst schlecht im Vergleich z.B. mit nordeuropäischen Ländern. Wenn mehr Menschen in solche Krankenhäuser kommen, wird es eine viel höhere Anzahl an Toten durch Krankenhauskeime geben. Im Jahr 2015 starben in Italien laut dem European Center for Disease Control in Italien knapp 11.000 Menschen durch Krankenhauskeime. Das ist europäischer Spitzenwert, gefolgt von Spanien. Der Wert dürfte mittlerweile noch deutlich höher liegen.

Zudem ist in vielen Fällen mit schweren Vorerkrankungen gar nicht klar, was die eigentliche Todesursache war. Weist man bei einem Opfer einen Coronavirus nach, ist der Mensch erst einmal nur mit Corona gestorben, nicht an Corona. Zudem ist generell zu sagen, dass gerade in der jetzt aufgeheizten panischen Atmosphäre Ärzte Fehler begehen, die zum Tod von Patienten führen können.

Die Tests auf Coronaviren (PCR-Tests) sind nicht spezifisch, d.h. man kann damit einen Corona-Virus nachweisen, allerdings nicht speziell den Covid-19 Erreger. Der Test des Robert-Koch-Instituts ist nicht validiert („vorläufig validiert“ ist wie „ein bisschen schwanger“, so Hockertz). Besser wäre eine Positivauslese mittels Immunoglobintests, womit gezielt nach Menschen mit Antikörpern gesucht wird. Das hätte Vertrauen geschaffen.

Schulen und Kindergärten zu schließen, ist Hockertz Meinung nach auch ein Fehler. Junge Menschen sind kaum anfällig dafür, in Zusammenhang mit „Corona“ Symptomatiken oder gar schwere Krankheitsverläufe zu entwickeln. Diese jungen Menschen bilden in der Regel den Grundstock der Bevölkerung für das Ausbilden von Antikörpern und damit einer Immunität.

Die Reaktion der Politik ist maßlos, autoritär und rechthaberisch. Sie ist in etwa so unverhältnismäßig, als wenn man nach einem lapidaren Streit seinen Kontrahenten erschießt. Die Politik hat sich verrannt, es hat sich eine Eigendynamik entwickelt, niemand will „zu wenig“ gemacht haben. Zudem hat die Bundesregierung offensichtlich Maßnahmen ergriffen, ohne vorher über eine Exit-Strategie nachzudenken.

[Prof. Dr. Karin Mölling ist Virologin, emeritierte Professorin und Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Universität Zürich.]

[Prof. Dr. Stefan Hockertz habilitierte sich für die Fächer Toxikologie und Pharmakologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Nach Jahren bei der Fraunhofer-Gesellschaft, davon sieben Jahre als Mitglied des Direktoriums des Fraunhofer Institutes für Toxikologie und Umweltmedizin in Hamburg, war er Leiter des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Seit 2004 ist er Geschäftsführer des von ihm gegründeten Beratungsunternehmens tpi consult GmbH, das u.a. Risikobewertungen für die Zulassung von neuen Medikamenten vornimmt.]

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