Fed-Programme: Was hat es gebracht?

Im sechsten Monat der jüngsten Fed-Intervention, der „Operation Twist“, fragt Doug Short: Was haben die verschiedenen Versuche gebracht, die Wirtschaft nach dem Kollaps des US-Immobilienmarktes und seinen Folgen für die Finanzindustrie wieder in Schwung zu bringen?

Nach einer Serie von Zinssenkungen hatte die Fed nach dem Kollaps von Bear Stearns eine Buchstabensuppe aufgetischt: PDCF, TALF, TARP usw. Nach dem Lehman-Bankrott wechselte die Fed von taktischen zu strategischen Maßnahmen. Die FFR wurde auf 0 bis 0,25% gesenkt (ZIRP – Zero Interest Rate Policy). Dann folgten zwei Runden von „quantitative easing“ (QE) mit dem Ziel, Kredittätigkeit und Liquidität zu fördern.

Dem S&P 500 haben die Fed-Programme „gut getan“. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

Die Operation Twist läuft noch bis Juni. Dabei verkauft die Fed kurzfristige Treasury-Bonds im Volumen von bis zu 400 Mio. Dollar und kauft von den Erlösen länger laufende Staatsanleihen. Das soll die Zinsen am langen Ende drücken. Das Ergebnis zweieinhalb Monate vor dem Auslaufen des Programms:

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