Wochenrückblick

In der Erklärung von vier FDP-Abgeordneten zur Abstimmung über die erneute Griechenland-Rettung im Bundestag am 10. Juni 2011 findet sich übrigens zu Beginn ein guter Abriss des permanenten Wortbruchs. … Weiterlesen

Dieser Tage kommen aus den Partei-Reihen der Regierungskoalition kritische Töne zu fortgesetzten Hilfen für Griechenland und andere Schuldenländer im Euro-Raum. (Hierzu gibt es am 5. Juli eine öffentliche Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht). Mit öffentlichen Erklärungen tun sich v.a. Mitglieder der … Weiterlesen

Im Internet kursiert mal wieder die Geschichte vom reichen Deutschen, der in irgendeiner, in den PIIGS angesiedelten Stadt ein Zimmer sucht. Er gibt dem Hotelier 100 Euro Kaution für ausgeliehene Zimmerschlüssel. Mit Hilfe dieser Kaution entschuldet sich „die halbe Stadt“ gegenseitig, bevor der Deutsche mit seiner Kaution weiterzieht. Die Geschichte ist ein wunderbares Beispiel für „Deleveraging“, in dessen Verlauf alle Schulden abgetragen werden und an dessen Ende einer mit Verlust zurückbleibt … Weiterlesen

Die „Märkte“ haben viel von ihrer Eigenschaft eingebüßt, Entwicklungen vorweg zu nehmen. Die überreichliche Liquiditätsversorgung und die immer weiter um sich greifende Überzeugung „wenn es schief geht, werde ich gerettet“ führt zu ständig riskanteren Operationen. Und damit wird immer weniger „eingepreist“, bzw. nur noch das, was unmittelbar voraus liegt (und sich nicht mehr übersehen lässt). Die „Märkte“ haben gelernt, dass ihnen das Risiko abgenommen wird und das macht sie „leichtsinnig“ und „gedankenlos“. Das sollte man nicht mit bull. Stärke verwechseln.

Die immer stärkere Liquiditätsversorgung sorgt auch dafür, dass die „Märkte“ immer weniger (oder zumindest immer diffuser) auf Phasen in Konjunkturzyklen reagieren. Aktien-Investitionen werden immer weniger nach mittelfristigen zyklischen Abläufen gesteuert, kurzfristige Aktivitäten dominieren. So ist die Anzahl der Trades weltweit zwischen 2000 und 2009 um 700 % angestiegen. Zu entnehmen einer Statistik der World Federation of Exchanges … Weiterlesen

Die aktuelle Lage an der Konjunkturfront ist Gegenstand des Artikels „Stagflation?“:
„Die aktuellen Inflationsdaten für Mai zeigen ein weiterhin “ungesundes” Gesamtbild (siehe Chart!). Der PPI (Jahresrate 6,3 %) steigt schneller als der CPI (Jahresrate 3,1 %). Es sieht gegenwärtig eher so aus, als entwickelte deren Verhältnis weiter in Richtung “ungesund”. Immerhin …“ Weiterlesen

Die Lage an den Finanzmärkten nähert sich jetzt einem Punkt, wo eine expansive Gegenbewegung immer wahrscheinlicher wird. Ein wichtiges Indiz hierfür ist die Tatsache, dass der S&P 500 nun im Bereich seiner EMA200 notiert. Diese dürfte in der aktuellen Situation sehr wahrscheinlich ausreichend Support bieten.

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