Makro-Daten (USA)


Der Verlauf ausgewählter Makro-Indikatoren wird dargestellt und ihre wahrscheinliche Entwicklung ausgewertet. Dabei werden Daten der USA ausgewählt, weil hier für die entwickelten Industrieländer immer noch der "Takt geschlagen wird" .

Aus den ersten vier in Spalte "Signal" mit "***" gekennzeichneten Indikatoren wird ein Diffusionsindex gebildet, der deren zusammengefasste Ausrichtung hinsichtlich Expansion, bzw. Kontraktion der US-Wirtschaft zeigt ("Scheidelinie" 50%).


Offene Makrodaten-Indikatoren

EoX

Chart des Tages

17.02.12

PAYEMS, INDPRO, DSPIC, PCE - Korrelationen und Diffusionsindex

20.02.12

Galerie offene Charts


Makrodaten-Indikatoren

Signal

EoW

EoM

EoQ

Realwirtschaft

Total Nonfarm Payrolls: All Employees (PAYEMS)

***


20.02.12

Initial Claims (ICSA)
wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe


16.02.12

Industrial Production Index (INDPRO)

***


15.02.12

Real Disposable Personal Income (DSPIC)

***


31.01.12

Personal Consumption Expenditure (PCE)

***


31.01.12

Personal Saving Rate (PSAVERT)

***


31.01.12

Retail and Food Services Sales (RSAFS)

***


20.02.12

Case-Shiller Index (CSXR)

***


01.02.12

Housing Starts (HOUST)



20.02.12

Finanzdaten

Trade Balance (BOPGSTB)



10.02.12

Money Zero Maturity (MZMNS)



20.02.12

Money Base (BOGUMBNS)



20.02.12

Reserves (TOTRESNS und EXCRESNS)



20.02.12

Reserve Ratio (EXCRESNS/TOTRESNS)



20.02.12

Total Loans and Leases (LOANS)



20.02.12

Trouble-Modell - GDP und Schulden




30.01.12

Preisentwicklung

PCE-Price-Index w/o Food and Energy (PCEPILFE)



31.01.12

Producer Price Index (PPI)



20.02.12

Consumer Price Index (CPI)



20.02.12

CPI und PPI: "gesunde" Entwicklung?



20.02.12

Sentiment

Consumer Confidence Index (CCI)



31.01.12

Consumer Sentiment (UMCSENT)



10.02.12

ISM Index, composite (NAPM)



01.02.12

Galerie Makrodaten-Charts



Ökonometrie


In der Ökonometrie wird bei der Untersuchung einer Zeitreihe unterschieden "über Trend", "unter Trend", "steigend" und "fallend". Aus der Kombination dieser vier Merkmale lassen sich vier Quadranten bilden und vier Phasen im Konjunkturzyklus zuordnen: "unter Trend" und "abnehmend" (beschleunigter Abschwung), "unter Trend" und "zunehmend" (beginnender Aufschwung), "über Trend" und zunehmend" (beschleunigter Aufschwung), "über Trend" und "abnehmend" (beginnender Abschwung). Das ergibt folgende Darstellung (Statistisches Bundesamt Deutschland - das violette Symbol zeigt den "Produktionsindex im verarbeitenden Gewerbe"):

Konjunkturmonitor



In den Charts der Makrodaten wird der Zustand "über Trend", bzw. "unter Trend" durch die rote Signallinie mit "Expand", bzw. "Contract" angezeigt. Das "Detrending" geschieht in der Ökonometrie häufig mittels Hodrick-Prescott-Filterung. Hier wird ein anderer Ansatz gewählt, der das mittelfristige Momentum analysiert (Stand Jahresbeginn 2011).

Die kurzfristige "ex-post"-Richtung einer Zeitreihe wird im großen Chart rechts am Rand mit "Up" (aufwärts), bzw. "Dw" (abwärts) angezeigt. Die nach statistischen Gesichtspunkten für die nächsten Datenpunkte zu erwartende Bewegungsrichtung ("ex ante") wird im kleinen Chartfenster rechts oben angezeigt. Dabei steht "up" und "n+" für aufwärts und "n-" und "dw" für abwärts (Erklärung hier).

Der im Chart "PAYEMS, INDPRO, DSPIC, PCE - Korrelationen und Diffusionsindex" gezeigte, in einem weiteren Sinne so genannte "Diffusionsindex" fasst die Auswertungen der vier Zeitreihen hinsichtlich "über Trend" - "neutral" - "unter Trend" zusammen. Daran wird z.B. deutlich, wie fundamental schwach die Konjunkturentwicklung zwischen 2003 und 2007 war im Vergleich zu früheren Phasen: Der Index kam in dieser Zeit nicht über 63 % hinaus. Über 50 % ist von gesamtwirtschaftlicher Expansion auszugehen, unter 50 % von Kontraktion.


Wichtige Hinweise

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