Notizen-Archiv

Demographie und Geldpolitik

Klaus G. Singer : 10.03.2015 14:38 : Notizen

Vor kurzem hat der Ökonom Kiyohiko Nishimura an der Frankfurter Goethe-Universität einen Vortrag gehalten zu drei ökonomischen Erdbeben, wie er es nannte. Er meint damit die Nachwirkungen der jüngsten Finanzkrise, den viele Arbeitsplätze vernichtenden technischen Fortschritt und den demographischen Wandel hin zu einer alternden Gesellschaft. Im Ergebnis führen sie zu schwacher gesamtwirtschaftlicher Nachfrage. Diese strukturellen Einflüsse haben auch Auswirkungen auf die Geldpolitik. Die Anleihekäufe der Zentralbanken sind in seinen Augen keine langfristig tragfähige Lösung.
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Griechenlands Zahlungslast kräftig erhöht

Klaus G. Singer : 05.03.2015 14:08 : Notizen

Die Finanzierung der Kapitalflucht aus Griechenland durch das Eurosystem hat die Zahlungsverpflichtungen des Landes gegenüber öffentlichen Institutionen im Ausland kräftig erhöht, schreibt das Münchener ifo-Institut in einer Pressemitteilung vom heutigen Tage. Sie stiegen demnach bis Ende Januar auf 319 Mrd. Euro oder 173% der griechischen Jahreswirtschaftsleistung.
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Negative Zinsen und Staatsfinanzierung

Klaus G. Singer : 05.03.2015 12:32 : Notizen

Die Rendite zweijähriger deutscher Bundesanleihen liegt aktuell bei minus 0,2%, fünfjährige rentieren knapp negativ, zehnjährige bringen magere plus 0,38%. In den USA rentieren zweijährige TNotes bei +0,6%, 10 jährige kommen auf gut 2,1%. Zweijährige Staatsanleihen gelten gemeinhin als Indikator für die mittelfristige Entwicklung des Leitzinses.
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Euro/Dollar – bald Tiefpunkt erreicht?

Klaus G. Singer : 03.03.2015 15:10 : Notizen

Spannende Frage – wie weit geht Euro/Dollar noch abwärts? Es liegt nahe, dass das Währungspaar (bzw. die Spekulation) die Parität im Auge hat. Die Short-Positionen auf den Euro sind so hoch wie Mitte 2012, bevor EZB-Draghi versicherte, die EZB werde alles tun, um den Euro zu retten. Mitte 2010, als die Griechenland-Krise zum ersten Mal ausbrach, waren die Short-Positionen halb so hoch. Wenn ein lokales Maximum der Short-Positionen erreicht war, kam es bald danach in beiden Fällen beim Wechselkurs Euro/Dollar zu einer unteren Umkehr.
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Stelter: Irgendwann knallt es

Klaus G. Singer : 24.02.2015 07:27 : Notizen

Daniel Stelter arbeitete 23 Jahre als Unternehmensberater für die Boston Consulting Group. Jetzt befasst er sich als freier Berater und Buchautor mit Schulden und Finanzkrise. Er hält die Eurozone für faktisch pleite. Eine Vermögensabgabe könnte die Eurozone retten, sagt er im Interview mit „Euro am Sonntag“.
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ifo-Sinn: Griechenland-Beschluss macht keinen Sinn

Klaus G. Singer : 21.02.2015 10:40 : Notizen

Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hat den Beschluss der Euro-Finanzminister zu Griechenland kritisiert. „Zusätzliches Geld ist nichts als ein Schmerzmittel für die griechische Krankheit und trägt nicht zur Heilung bei“, sagte er am Samstag in München. „Griechenland wurde durch den Euro zu teuer und muss nun billiger werden, um seine Wettbewerbsfähigkeit zurück zu erlangen. Das geht nur durch den Austritt aus dem Euro und die Abwertung der Drachme.“
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Börner (BGA): Kommt Griechenland entgegen!

Klaus G. Singer : 20.02.2015 16:13 : Notizen

Der Präsident des Bundesverbands für Groß- und Außenhandel (BGA), Anton F. Börner, warnt in den VDI-Nachrichten, ein möglicher Austritt der Griechen aus der Eurozone würde der deutschen Wirtschaft massiven Schaden zufügen. Folglich müsse alles getan werden, Griechenland im Euro zu halten.
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Baltic Dry und Harpex – abgetaucht

Klaus G. Singer : 18.02.2015 12:15 : Notizen

Die Seefrachtraten für Massengüter und Container zeigen ein schwaches Bild. Beide lavieren in der Nähe historischer Tiefstände dahin.
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Hajek über Wettbewerbsgeld

Klaus G. Singer : 14.02.2015 14:28 : Notizen

Friedrich A. von Hayek hat 1976 in die „Entnationalisierung des Geldes“ (1977 auf Deutsch erschienen) gefordert, der Staat solle sein Geldmonopol aufgeben. Thomas Mayer greift diesen Gedanken in seinem Buch „Die neue Ordnung des Geldes“ auf. Für ihn steht der institutionelle Wettbewerb innerhalb Europas um das stabilste Geld im Zentrum seiner Gedanken über eine Geldreform.
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Target-Entwicklung: Kapitalflucht aus Griechenland?

Klaus G. Singer : 06.02.2015 16:35 : Notizen

Die Target-Forderungen der Deutschen Bundesbank gegenüber dem Eurosystem haben im Januar deutlich zugenommen, und zwar um 54 auf 515 Mrd. Euro. Es handelt sich damit um einen der größten Anstiege seit Ausbruch der Finanz- und Eurokrise; nur im September 2011 und im März 2012 waren die Zunahmen mit 59, bzw. 69 Mrd. Euro noch größer.
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