Gegenwind

Der „Flash Eurozone Composite Index Produktion“ notiert für die Eurozone im Mai bei 45,9 (April 46,7) auf einem 35-Monats-Tief. Das ist der stärkste Wachstumsrückgang seit Juni 2009. Er liegt zum achten Mal innerhalb der letzten neun Monate unter der Scheidelinie von 50 Punkten.

Chinas Fertigungs-Aktivitäten kontrahieren den siebten Monat in Folge. Die Exportaufträge schrumpfen und radieren damit jetzt einen noch positiven Punkt der zurückliegenden Monate aus. Der vorläufige HSBC China Manufacturing Purchasing Managers’ Index (PMI) sinkt im Mai auf 48,7 nach zuvor 49,3 im April (Charts von Markit.com).

Der ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Mai stark gefallen. Das ifo Institut führt aus: „Die Einschätzung der aktuellen Lage wurde deutlich zurückgenommen. Die Geschäftslage befindet sich aber immer noch oberhalb des langfristigen Durchschnitts. Die zukünftige Entwicklung wird von den Unternehmen pessimistischer beurteilt. Die deutsche Wirtschaft steht unter dem Eindruck der in letzter Zeit gestiegenen Unsicherheit im Euroraum.“

Erneuerte Bedenken hinsichtlich Griechenland, schlechte Ausblicke von Dell und anderen, Sorgen über die wirtschaftliche Erholung (siehe auch hier und hier), Facebooks enttäuschendes IPO und JPMorgans Trading-Verlust summieren sich zu signifikantem Gegenwind.

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