Vor den US-Arbeitsmarktdaten

Am Freitag dieser Woche werden die US-Arbeitsmarktdaten für April verkündet. Analysten erwarten im Konsens 198.000 neue Stellen für April.

Neben der Entwicklung der wöchentlichen Zahl von Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe gibt es die beiden „Omen“ Challenger-Report und ADP-Report.

Die Entlassungsankündigungen nach Challenger-Report sind im Apr auf 36.490 gesunken, nach 41.528 im März und 38.326 im April 2010. Das sind seit längerem nicht mehr gesehene niedrige Werte, die im Einklang stehen mit der zunehmenden Nachfrage nach Arbeitskräften. Auffallend ist allerdings auch die abnehmende Dynamik im Verlauf – der Challenger-Report nähert sich einem „statistischen Bodensatz“ – er büßt damit an Signalwirkung ein.

Der ADP-Report meldet für die Privat-Wirtschaft  179.000 neue Jobs im April nach revidierten 207.000 im März (nach BLS im März 230.000). Hier scheint die Dynamik ebenfalls nachzulassen.

Die Finanzmärkte zeigten auf die beiden Berichte wenig Reaktion. Lediglich Euro/Dollar stieg im zeitlichen Umfeld auf 1,49.

Der Chart zeigt den Verlauf der Arbeitsplätze in den USA bis März. Die Bewegung verläuft im Aufwärtstrend, für die nächsten paar Monate dürfte sich daran wenig ändern.

Nachtrag:
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in den USA in der zurückliegenden Woche um 33.000 auf 474.000 gestiegen. Erwartet wurde hingegen ein Rückgang in etwa gleichem Ausmaß.

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