Quartalssaison: Gewinn und KGV im S&P 500

Die Gewinne im S&P 500 („12-month, as reported earnings“, „inflation-adjusted“; http://www.multpl.com/s-p-500-earnings/) sind von ihrer Spitze in Q3/2007 um 92 % eingebrochen bis zum Tief in Q1/2009. Von dort aus haben sie sich bis jetzt mehr als verneunfacht und liegen nun höher als in der Spitze der Tech-Blase um 2000, sowie nicht mehr weit unter dem Hoch aus 2007. Vom Tief in der Großen Depression bis zum Niveau von 2000 hat es rund 67 Jahre gedauert, vom Tief in 2009 bis zum heutigen Niveau vergingen gerade mal 20 Monate.

Die Erwartungen hinsichtlich Gewinnsteigerung für die laufende Quartalssaison für Q1/2011 liegen bei knapp plus 11 % im Jahresvergleich.

Ich denke, in dieser Berichtssaison spielt die Umsatzentwicklung eine größere Rolle als die Gewinnentwicklung. Denn ein deutlich anziehender Umsatz signalisiert eine allgemeine Geschäftsbelebung, und die wiederum liefert die Grundlage für die Erwartung künftig weiter steigender Gewinne.

Der Chart (http://www.multpl.com/) zeigt die Entwicklung der nach Shiller inflationsbereinigten Gewinne je Aktie im S&P 500. Danach ist das Niveau aus 2007 noch nicht erreicht – es fehlen noch gut 10 %. 10 % auf den aktuellen Stand des S&P 500, das ergibt 1460/1470. Bei rund 1450 liegt ein wichtiger Widerstandspegel. Im Okt 2007 hatte der Index im Tageschart bei knapp 1570 sein jüngstes Hoch markiert.

 

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